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Nicht gut genug sein

Glaubst du, nicht gut genug zu sein? Dann bist du definitiv nicht allein. In diesem Beitrag gebe ich dir 5 schnelle Tipps mit auf den Weg, die dir helfen werden aus diesem Muster auszusteigen.

Sich einreden nicht gut genug zu sein

Vielleicht gehörst du ja auch zu den Frauen, die sich selbst am Meisten kritisieren. In unseren Köpfen läuft oft täglich das Selbe Programm, mehrere Male hintereinander ab. Dieses Program, „Bullshit FM“ oder „Ich-bin-nichts-Wert FM“, erzählt uns hunderte Male am Tag, warum wir angeblich nicht gut genug sein können.

Das geht meist schon Morgens los, wenn wir noch im Bett liegen. Wir wachen auf und schon geht das Programm an und erzählt uns vielleicht, dass wir nicht genug Schlaf bekommen haben, weil wir mal wieder zu spät ins Bett sind. Mit diesem Gefühl, wieder nichts richtig gemacht zu haben, steigst du aus deinem Bett und betrachtest dich im Badezimmer Spiegel.
Was glaubst du was passiert, wenn du bereits mit solch negativen Vibes in den Spiegel schaust? Genau, du wirst nur noch mehr an dir finden, was dir nicht gefällt. Gleichzeitig wird es  dir das Gefühl geben, nicht gut genug zu sein, nicht hübsch genug, nicht schlank genug, etc. zu sein. „Diese Falte war gestern Abend noch nicht da.“ „Meine Augenringe kotzen mich an.“

Diese Selbstkritik zieht sich dann durch deinen ganzen Tag. Nachdem du dir im Bad eine ordentliche Abreibung gegeben hast (und damit meine ich nicht das Gesichtswasser), machst du dich fertig für den bevorstehenden Tag. Vielleicht hast du, wie viele andere Frauen auch, morgens tendenziell zu wenig Zeit. Du musst dich hetzen und stressen, damit du pünktlich in die Arbeit, die Kita oder zum Sport kommst.
Auf dem Weg dorthin, kritisierst du dich vielleicht dafür, doch wieder das falsche Outfit gewählt zu haben, schon wieder zu spät zu dem Termin zu kommen und natürlich hast du es nicht mal geschafft etwas zu frühstücken.

Jetzt ist es vielleicht halb 8 Uhr Morgens und du hast dich mit Sicherheit schon 20 Mal kritisiert. Bullshit FM ist auf voller Lautstärke aufgedreht.

Warum glauben wir, nicht gut genug zu sein?

Ich habe mich schon so oft gefragt warum, vor allem wir Frauen, so gut darin sind uns ständig fertig zu machen und uns runter zu putzen.

Ich bin nicht gut genug.

Dieser kurze, aber extrem manipulierende Satz, ist zu 99% der Grund hinter all den fiesen Dingen, die wir uns selbst den ganzen Tag erzählen.
Lass es mich erklären.
Als Kinder waren wir auf die Aufmerksamkeit, Liebe, Bestätigung und Anerkennung unserer Eltern angewiesen. Denn wir Menschen sind die einzigen Tiere auf diesem Planeten, die sterben, wenn sie als Babys keine Liebe erfahren.

Das heißt, rein evolutionär, müssen wir dafür sorgen, dass wir geliebt werden, um nicht zu sterben. Was im Umkehrschluss bedeutet, wir tun alles, um nicht abgelehnt oder ignoriert zu werden.
Aber wie du weißt, sind unsere Eltern auch nur Menschen, hatten stressige Tage und auch mal schlechte Laune. Wir erfahren daher als Kinder, oft nicht nur Liebe und Anerkennung, sondern auch Ignoranz der Eltern, Schimpfe, Tadel, wurden vielleicht angeschrieen oder auf unser Zimmer geschickt.

Und genau das waren die Momente, in denen sich in unserem Unterbewusstsein, der von Mangel behaftete Glaubenssatz nicht gut genug zu sein einnistete.

Diese 5 Tipps helfen dir, nicht mehr zu glauben nicht gut genug zu sein

Wie du dir vielleicht vorstellen kannst, ist dieses Thema sehr umfangreich und hat auch bei jeder Frau unterschiedliche Ursachen und Auswirkungen.

Ich möchte dir dennoch 5 schnelle Tipps geben, die vielen meiner Klientinnen geholfen haben, aus den negativen Gedanken nicht gut genug sein zu können und dem Bullshit FM auszusteigen.

1. Lerne achtsamer zu werden

Für mich war die Achtsamkeit der erste Schritt raus aus dem alten Glaubenssatz nicht gut genug zu sein. Denn Achtsamkeit sorgt dafür, Gefühle und Emotionen wahrhaftig wahrnehmen zu können. Du merkst, im wahrsten Sinne des Wortes, wenn wieder Bullshit FM läuft. Das bedeutet nicht, dass du mit mehr Achtsamkeit nie wieder negativen Quatsch über dich selbst denken wirst. Sondern, und das ist viel wichtiger, du erkennst wann du dich wieder selbst kritisierst und kannst dann aus dem Gedankenkarusell aussteigen.

 2. Sag Stopp

Wenn du die Achtsamkeit in deinem Leben integriert hast und mitbekommst, wann du dir wieder absoluten Quatsch über dich selbst erzählst, kommt der Moment an dem du aussteigen solltest. Das schaffst du am Einfachsten, in dem du entweder Laut oder Leise zu dir selbst „STOPP“ sagst. Dieses kraftvoller Wort sorgt dafür, dass deine Gedanken für einen kurzen Moment aufhören ihre Kreise zu ziehen und dich in eine Spirale aus Selbsthass mit nach Unten zu ziehen. Nutze diesen Moment und fokussiere dich auf die tollen Dinge in deinem Leben.

3. Kultiviere Dankbarkeit

Sobald du es geschafft hast, negative Gedanken wahrzunehmen und aus ihnen auszusteigen, ist es an der Zeit dich auf die schönen Dinge in deinem Leben zu konzentrieren. Du kannst deine Energie am schnellsten erhöhen, in dem du die Dankbarkeitspraxis in deinen Alltag integrierst. Beginne bereits Morgens, noch im Bett, für deinen Körper (ja, auch wenn er nicht perfekt ist), für dein zu Hause, für die lieben Menschen in deinem Umfeld, etc. aktiv dankbar zu sein. Steig ein, in dieses wundervolle Gefühl der Fülle. Wenn du diese kleine Übung in deinen Alltag einbaust, ist es viel einfacher in den Momenten in denen du „Stopp“ sagen musstest, in das Gefühl der Dankbarkeit einzutauchen.

Schau dir hier meine Tipps zur Dankbarkeit an.
4. Akzeptiere die Realität

Wir jagen oft einer mediengemachten Traumvorstellung des Lebens und des eigenen Aussehens hinterher. Dabei vergessen wir, dass für diese Werbung sehr viel mit Photoshop gearbeitet wurde und oft Millionen an Euro an Werbeetat ausgegeben wurden. Finde Frieden mit dem Hier und Jetzt. Akzeptiere, dass du niemals perfekt sein wirst (und auch nicht sollst). Das Hier und Jetzt ist der beste Ort um dahin zu kommen, wo du eigentlich hinmöchtest. Denn wenn du im jetzigen Moment keinen Frieden mit dir und deinem Alltag findest, wird auch die Zukunft ein Kampf bleiben.

5. Hol dir Hilfe

Jemanden um Hilfe zu Bitten oder sich professionell coachen zu lassen, ist keine Schande. Es erfordert Mut, sich selbst einzugestehen, dass man selten alleine (und auch nicht mit Hilfe mehrerer Blogbeiträge oder Podcasts) einen so mächtigen Glaubenssatz wie „Ich bin nicht gut genug.“ auflösen kann. Oft ist es ein Prozess und erfordert den Blick von Außen, um wirklich zu verstehen, wann dieser Glaubenssatz am Häufigsten angeht und uns sabotiert.

Wenn du mehr über ein Glaubenssatz-Coaching erfahren möchtest, schau einfach mal hier vorbei.

Ich wünsche dir viel Erfolg auf deinem Weg und hoffe, das wir auch auf Instagram in Kontakt bleiben. Solltest du mir noch nicht folgen, schau doch einfach mal vorbei und werde Teil der wundervollen #femaleasfuck Community, weil wir es wert sind 😉

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