Grenzen setzen lernen - 3 einfache Tipps

Wir muten uns zu viel zu!

Wir Frauen tendieren in der heutigen Zeit dazu, immer mehr zu leisten. Wir stellen uns selbst Aufgaben, die kaum zu schaffen sind und setzen uns oft unerreichbare Ziele. Früher oder später brechen wir dann unter diesem Druck zusammen, denn irgendwann ist der Akku einfach endgültig leer. Ich möchte, dass es gar nicht erst soweit kommen muss, deswegen habe ich 3 Tipps für dich, die dir helfen werden, deine Grenzen besser wahrzunehmen und diese auch zu setzen.

Grenzen setzten statt Perfektion

Jeden Tag sind wir in unserer Gesellschaft mit vermeintlich perfekten Personen konfrontiert. Die perfekte aussehenden Models auf Plakaten oder in Frauenzeitschriften, die perfekten Familien aus der Lätta Werbung, die Social Media Stars, die einfach ein perfektes Leben führen etc. Durch all das sind wir mittlerweile so was von gebrainwashed und haben ein völlig gestörtes Selbstbild entwickelt.

Oft wird dieses Gefühl durch unsere Umfeld noch verstärkt, denn da ist die Freundin die trotz Kindern und Vollzeitjob immer topgestylt aussieht oder die Kollegin, die nach einem anstrengenden Arbeitstag, nicht müde auf die Couch fällt, sondern regelmäßig ins Fitti rennt.

In uns wächst dann immer sofort der Wunsch: Genauso perfekt soll mein Leben auch sein. Zu unserem perfekten Leben gehört dann natürlich auch erfolgreich im Job zu sein, wunderschön und eine gute Hausfrau/Mutter/Freundin/Partnerin/Tochter … die Liste könnte wahrscheinlich ewig so weiter gehen.

Ständige Überforderung macht krank

Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden, leben wir in einer ständigen Überforderung. Wir vergessen auf uns zu achten und setzen kaum noch Grenzen. Stattdessen geht unsere ganze Energie dafür drauf, ein gewisses Außenbild zu erfüllen, von dem wir glauben, es erfüllen zu müssen. Dabei stimmt es meistens nicht mal mit unseren eigenen Werten überein.

Ich sage stoppt diesen Bullshit!

Ich habe früher viel es mehr unglaublich schwer Grenzen zu setzen. Ich hatte immer das Gefühl ich müsste mit 250 Sachen durch mein Leben rasen. Dieser Dauerstress hat dazu geführt, dass ich irgendwann eine kahle Stelle am Kopf bekommen habe. Weil ich immer angespannt war und nicht loslassen konnte, hat außerdem meine Blase total verrückt gespielt.

Mein Körper hat mir zu dieser Zeit ständig Signale gesendet, aber ich habe sie einfach ignoriert. Ich wollte sie nicht sehen und nicht spüren. Ich habe meine Scheuklappen aufgesetzt, weil ich wusste, dass ich sonst wirklich etwas in meinem Leben verändern müsste

Enough is enough – Lerne endlich Grenzen zu setzen

Ich bin sicher, dass es bei jedem der in ständig über seine Grenzen geht, irgendwann diesen Moment gibt, an dem es heißt, enough is enough. An dem dir deine Seele und dein Körper sagen jetzt ist Schluss. Nicht umsonst gibt es immer mehr Leute, die einen Burnout erleiden oder unter Depressionen leiden.

Ich möchte, dass du diese Entscheidung nicht aus einem Zusammenbruch heraus triffst, sondern aus einem Wunsch der wahrhaftigen und nachhaltigen Veränderung. Weil du weist, dass es besser für dich ist, mehr auf deine Grenzen und deinen Körper zu achten.
Dafür musst du aber eine Entscheidung treffen! Und zwar gegen die Überforderung und für dein wahres Ich. Das kostet einiges an Mut und Kraft, aber ich verspreche dir es lohnt sich.

3 Tipps, die dir helfen Grenzen zu setzen

Um deine Grenzen kennenzulernen und sie dann auch richtig kommunizieren zu können habe ich 3 Tipps für dich, die mir und auch meine Klientinnen sehr geholfen haben.

  1. Höre auf deinen Körper

    Widme deinem Körper besondere Aufmerksamkeit. Check dich selbst einmal durch und mache eine Bestandsaufnahme. Vielleicht schickt dein Körper dir längst schon Signale, wie Haarausfall, Schlafstörungen oder Magenprobleme? Leidest du eventuelle unter Fressanfällen oder vergisst du oft zu essen? Um auf Touren zu kommen brauchst du literweise Koffein? Oder ohne Zucker überstehst du keinen Tag?

  2. Wo überforderst du dich regelmäßig?

    Versuche diese Frage mal ganz ehrlich zu beantworten. In welchen Situationen im Alltag gehst du regelmäßig über deine Grenzen? Wo gibst du jedes Mal mehr, als du eigentlich kannst? Um dir dies wirklich bewusst zu machen, empfehle ich dir eine Woche lang eine Art Tagebuch zu führen, in dem du regelmäßig reflektierst, „wann und wo habe ich nicht auf mich gehört“.

  3. Lerne „Nein“ zu sagen

    Sage einmal am Tag Nein in einer Situation, in der du früher immer automatisch Ja gesagt hättest. Das kann unglaublich schwer fallen, ich weiß, denn du musst dir erst einmal selbst beweisen, dass du das überhaupt kannst. Fange am besten mit kleinen Sachen an, bei denen dir das Nein sagen nicht ganz so schwer fällt. Zum Beispiel, wenn eine Freundin dich fragt, ob du spontan Lust auf einen Kaffee hast, du aber eigentlich lieber gemütlich ein Buch lesen willst oder eine Verwandte dir beim Familientreffen das dritte Stück Kuchen auf den Teller packt, obwohl du schon längst satt bist.

Ich bin schon jetzt unfassbar stolz auf dich! 

Noch mehr Unterstützung findest du in meinem ebook „Emotional frei als Frau“.

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Fühl dich herzlichst umarmt, 

deine Jessy

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