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Emotionen kontrollieren – So lernst du mit deinen Gefühlen umzugehen

3. Februar 2020
Emotionen kontrollieren

Emotionen brechen oft über uns herein. Entweder leben wir sie voll aus oder kontrollieren sie  in dem wir sie unterdrücken – beide Strategien führen nicht zum Erfolg. Ich verrate dir jetzt, wie du endlich wieder zu Herrin deiner Gefühle wirst.

Emotionen beeinflussen unser Verhalten

Situationen in denen wir uns unseren Emotionen schutzlos ausgeliefert  fühlen, kennt wahrscheinlich jede Frau. Unsere Kinder bitten uns lieb um etwas, aber wir sind gerade schon beschäftigt genug und reagieren ungehalten. Unsere Mutter möchte uns mit ihren Ratschläge nur unterstützen, aber wir fühlen uns in die Enge getrieben und sind kurz vorm Ausrasten. Vielleicht sind wir auch super unfair zu unserem Partner und lassen unsere schlechte Laune an ihm aus.

Aber nicht nur in Momenten in denen wir gestresst sind, fällt es uns schwer unsere Emotionen zu kontrollieren. Es kann auch Angst sein, die uns blockiert uns und somit davon abhält etwas zu tun.
Aufregung kann dafür sorgen, dass wir Fehler machen … etc.

Es gibt unglaublich viele Gefühle, die uns und unser Verhalten beeinflussen, zusammenfassen lassen sie sich aber auf acht Grundemotionen:

  • Wut
  • Angst
  • Ekel
  • Freude
  • Liebe
  • Scham
  • Traurigkeit
  • Überraschung

Wahrscheinlich möchtest du am liebsten nie wieder Angst haben und immer ausgeglichen sein. Das ist möglich – aber anders als du vielleicht bis heute gedacht hast.

Emotionen kontrollieren: Hör auf zu bewerten

Ein Problem ist, dass wir diese Gefühle in zwei Kategorien einteilen und zwar in positive und negative. Die positiven Empfindungen wollen wir am liebsten ständig fühlen und versuchen im Außen alles Mögliche, um diese hervorzurufen. Dauerhaft glücklich zu sein ist dabei das Ziel.

Negative Emotionen sind allerdings nicht erwünscht, diese unterdrücken wir und vergraben sie so tief in uns, dass manche von uns sogar vergessen, dass sie da sind. Besonders Wut blenden Frauen gerne aus, denn diese ist ja angeblich nicht weiblich.

In dem wir aber unseren Gefühlen ein Label aufzwingen und die Hälfte von ihnen unterdrücken, verleugnen wir damit  auch einen Anteil von uns. Emotionen auf diese Art und Weise zu kontrollieren ergibt also gar keinen Sinn.

Gefühle zulassen statt zu unterdrücken?

Die Strategie des Verleugnen hilft nur kurzfristig, denn all die alten Empfindungen und der alte Schmerz stauen sich in uns an. Uns aber einfach von allem übermannen zu lassen ist auch keine Lösung. Es geht darum die Balance zwischen den beiden Extremen zu finden.

Laut dem spirituellen Autor Eckart Tolle entsteht der sogenannte „Schmerzkörper“. Hier sammelt sich seit unserer Geburt der alte Schmerz an und mit jeder unterdrückten Emotion wächst er weiter.

Situationen oder Menschen können diese ganz schnell triggern. 
Kennst du das? Eigentlich bist du ganz gut drauf, irgendetwas passiert und deine Stimmung ist von einer Sekunde auf die andere im Keller? Wenn jemand bei uns den Knopf drückt, melden sich plötzlich diese intensiven Gefühle und manchmal wissen wir selbst gar nicht, warum unsere Reaktion so heftig ist.

Vielleicht ist es nur der Blick einer Person, der dich an deinen Vater erinnert und schon fühlst du dich wieder zurückversetzt und spürst die Angst nicht gut genug zu sein. Vielleicht ist es auch nur ein bestimmtes Wort oder ein bekannter Geruch.

Die alten Emotionen im Schmerzkörper können sich immer wieder in der Gegenwart manifestieren und uns emotional in die Vergangenheit reißen. Um also wirklich voran zu kommen, führt kein Weg daran vorbei den alten Schmerz zu lösen.

Lerne mit deinen Emotionen umzugehen

Emotionen zu kontrollieren bringt also gar nichts, sondern es ist wichtig, dass wir mit unserem Inneren in Reine kommen. Dann kann uns irgendwann im Außen auch nichts mehr triggern.

Das klappt natürlich nur, wenn wir uns mit uns selbst und unseren Gefühlen bewusst auseinandersetzen.
Wir versuchen weniger zu bewerten und achtsam mit unseren Emotionen umgehen. Es ist wichtig, nicht einfach zu reagieren, sondern genau hinzuschauen.

Merke dir: WAHRNEHMEN – NICHT BEWERTEN – ANNEHMEN

Das nächste Mal, wenn du dich ein Gefühl zu übermannen droht, dann stellst du dir folgende Fragen:

  • Was spürst du genau? 
  • Ist es ein Gefühl, was jetzt gerade entsteht oder hat es sich schon viel früher angestaut?
  • Fühle ich mich so alt wie ich bin? 
  • Erinnert mich die Situation/der Mensch etc. an etwas aus meiner Vergangenheit?
  • An was erinnert mich das?
  • Warum ist das Gefühl gerade jetzt da?
  • Was will dir die Emotion wirklich sagen?

Emotionen körperlich wahrnehmen

Früher wurde uns beigebracht, unsere Emotionen zu kontrollieren. Daher wissen wir manchmal gar nicht mehr, wie sie sich eigentlich anfühlen. 

Nächstes Mal, wenn du zum Beispiel wütend bist, spürst ganz genau hin, wie sich die Wut eigentlich im Körper anfühlt. Wo befindet sie sich im Körper? Vielleicht ist sie überall und durchströmt deine Adern oder sie steckt nur im Bauch. Ganz egal wo sie ist, atme bewusst dort hin und  versuche sie da sein zu lassen – natürlich ohne zu bewerten.

Das ist wichtig, denn wenn anfangen unsere Gefühle auf der körperlichen Ebene zu spüren, uns mit allen Emotionen verbinden, dann können wir uns endlich wieder ganz fühlen.  Alles was in uns steckt lernen wir so zu akzeptieren und das ist der erste Schritt zur Selbstliebe.

Setz dich nicht unter Druck

Lass dich jetzt aber bitte nicht davon unter Druck setzen, alles perfekt zu machen. Nicht bewerten ist wirklich die Königsdisziplin und wird nicht von heute auf morgen funktionieren. Es wird immer wieder passieren, dass deine Knöpfe gedrückt und du getriggert wirst. 

Mit der Zeit wird es dir aber immer leichter fallen, deine Emotionen in soweit zu kontrollieren, dass sie nicht mehr über dich herrschen, sondern du wieder die Herrin der Lage bist. Wenn du achtsam bist und ganz aktiv wahrnimmst, was in dir vorgeht, dann kannst du auch bewusst entscheiden, wie du damit umgehst. 

Um dir den Anfang zu erleichtern, führe eine Woche lang ein Emotionstagebuch, es geht auch dein Smartphone, in dem du dir genau aufschreibst, was du wahrgenommen hast.

Würde mich total freuen, wenn du von deinen Erfahrungen damit berichten magst. Schau dafür gerne bei der #femaleasfuck Facebookgruppe vorbei.

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