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So vermeidest du Fehler beim Auflösen deiner negativen Glaubenssätze

24. Februar 2020
Glaubenssätze auflösen Fehler vermeiden

Um deine negativen Glaubenssätze endlich auflösen zu können, solltest du 3 Fehler unbedingt vermeiden.
Ich erkläre dir, welche das sind und wie du am besten mit ihnen umgehst.

 

Fuck-Up Programme sabotieren dein Leben

Bei negativen Glaubenssätzen – oder Fuck-Up Programmen, wie ich sie gerne nenne -handelt es sich um unbewusste Annahmen über unser Umfeld, das Leben und uns selbst. Oft sabotieren sie uns und verhindern, dass wir unser volles Potenzial entfalten. 

Dass das keiner will, brauch ich wohl nicht zu betonen. Wenn wir diese Fehler also vermeiden wollen,  müssen wir unsere negativen Glaubenssätze endlich auflösen. Dann können wir ein erfülltes Leben führen, ohne Abhängigkeit von den Worten und Taten anderer – gewinnen einfach emotionale Freiheit.

Damit der Weg dorthin für dich leichter wird, als für mich, möchte ich dich unterstützen. In Bezug auf ihre Fuck-Up Programme habe ich bei meinen Klientinnen 3 häufige Fehler beobachtet, die dazu geführt haben, dass sie nicht wirklich vorangekommen sind. Ganz im Gegenteil bei ihrer Entwicklung haben sie sich immer wieder im Kreis gedreht                          

Verlasse die Denkspirale

Falls wir zwar unsere alten Denkmuster erkannt, sie aber noch nicht aufgelöst haben, kann es sein, dass wir schnell in einer Spirale zwischen verstehen und wie gewohnt handeln gefangen sind. Das kann natürlich dazu führen, dass es uns noch schlechter geht, als vorher. Durch das Empfinden die Dinge einfach nicht richtig hinzukriegen, fühlen wir uns wertlos.

Wir wollen uns ändern und eigentlich versuchen bewusster zu handeln. Die negativen Glaubenssätze führen aber weiterhin dazu, dass wir von unseren alten Erfahrungen geleitet werden. Außerdem blockiert unsere Angst uns weiterhin enorm und hindert uns daran unserer Komfortzone zu verlassen. 

Dadurch bleiben wir weit unter unserem eigentlichen Potenzial. Leben dann nur ein Bruchteil von dem Leben, das wir eigentlich führen könnten.

Du siehst also viele gute Gründe, warum du deine negativen Glaubenssätze endlich auflösen solltest. Wenn du diese 3 häufigen Fehler vermeiden kannst, wird es dir sicher leichter fallen.

Drei Fehler beim Auflösen negativer Glaubenssätze vermeiden

Ich beobachte es immer wieder bei Klientinnen oder Online Kurs Teilnehmerinnen. Wir arbeiten intensiv an diesem Thema, finden die Ursache für die meisten Probleme in ihrem Leben. Die Frau ist glücklich, fühlt sich euphorisiert, schmiedet Pläne. Doch den das Fuck-Up Programm zu erkennen und umzuformulieren ist nur die halbe Miete. Wenn du es schaffst, beim Auflösen deiner negativen Glaubenssätze, diese 3 Fehler zu vermeiden, kannst wirklich nachhaltig emotionale Freiheit erlangen.

Einmal machen, dann ist gut

Das ist wohl einer der häufigsten Fehler beim Arbeiten mit unseren alten Blockaden. Wir beginnen einmal mit dem Prozess, finden vielleicht sogar unseren Hauptglaubenssatz, bearbeiten ihn und entwickeln eine schöne Umformulierung. Und glauben dann, damit wär es getan. Sorry Girl, that is not enough! Es tut mir leid, dass ich dir das so sagen muss, aber wenn wir uns nur ein einziges Mal mit diesem Thema auseinandersetzen, werden wir nicht nachhaltig etwas in unserem Leben verändern. 

Du musst dir bewusst machen, dass das Ganze ein Prozess ist,  schließlich laufen diese Programme seit mehreren Jahrzehnten in dir ab und du kannst sie nicht innerhalb von ein paar Minuten alle lösen. Es ist wichtig, dass du dich in jeder Situation in der du dich getriggert fühlst, immer wieder genau in dich hinein spürst und feststellst, ob es sich gerade um einen alten Glaubenssatz handelt, der sich wieder unbewusst eingeschlichen hat oder nicht.

Alles richtig machen wollen

Der zweite Fehler hängt meist mit dem ersten zusammen. Denn wir Frauen haben oft die abgefuckte Vorstellung, dass wir etwas einmal machen und dann sofort beherrschen müssen. Diese überzogene Erwartungshaltung an uns selbst, nährt nur unsere innere Perfektionistin und macht unnötig Druck. Dein Glaubenssatz wird dich noch eine ganze Zeit begleiten, auch wenn du bereits eine oder mehrere intensive Sessions mit ihm hinter dir hast. 

Versuch es so zu sehen, als wenn du eine neue Sprache lernst. Das dauert auch seine Zeit. Wir müssen wiederholen und machen am Anfang immer die gleichen Fehler (Erinnerst du dich noch: He, she, it das S muss mit?). Frustration hat in solchen Sachen noch nie geholfen, auch wenn ich das absolut nachempfinden kann. Also mach dich nicht schon wieder kleiner als du bist, rede dir nicht ein, dass du die einzige Frau auf der Welt bist, die ihre Blockaden nicht gelöst bekommt.

Gib dir selbst mehr Raum und behandele dich, wie ein neugieriges Kind, das gerne lernen möchte. Dem sagen wir ja auch nicht: Du Trottel, du kannst nach dem ersten Versuch zu laufen nicht sofort 2km gehen? Schäm dich! Nein das machen wir nicht, denn wir wissen, dass das ein Kind im Lernen behindert und sein Selbstwertgefühl sofort absinkt. Also, lass es locker angehen und hab vor allen Dingen Spaß dabei.

Du willst es nicht wirklich

Vielleicht bist du der Ansicht, dass du unbedingt deine alten Fuck-Up Programme loswerden solltest, weil es gerade „alle“ machen. Persönlichkeitsentwicklung und gerade dieses Thema sind ja eigentlich schon fast Trends geworden. 

Bitte spür in dich hinein, ob DU gerade wirklich bereit bist etwas an deinem Leben zu verändern. Ob du dich wirklich mit dir selbst in der Tiefe auseinandersetzen möchtest. Wenn nicht ist das vollkommen ok. Es gibt hier keinen Wettbewerb, auch wenn das manchmal so wirkt. Es geht nicht darum, wer sich am schnellsten, besten und effektivsten weiterentwickelt. Es geht nur um dich und um das was du willst. 

Wenn du tief in dir spürst, dass ist gerade nicht der richtige Zeitpunkt, dann ist es manchmal auch besser sich nicht dazu zu zwingen. Denn dann stößt du auf innerlichen Widerstand, der dafür sorgen wird, dass du nicht wirklich weiter kommst. Dann kannst du das Thema so oft bearbeiten wie du willst, es wird nichts vorwärts gehen.  Also frag dein Herz und hör mal rein, ob es gerade der richtige Zeitpunkt in deinem Leben ist.

Bock auf mehr?

Ich hoffe, dass dir diese Tipps und Erklärungen helfen werden, diese Fehler beim Auflösen deiner negativen Glaubenssätze zu vermeiden. Noch mehr unterstützenden Content zum Thema findest du übrigens hier auf meinem Blog. Oder du schaust mal bei der #femaleasfuck Facebook Gruppe vorbei. Dort tauschen sich Frauen regelmäßig mit mir und untereinander über diese und weitere spannenden Themen aus. Außerdem wartet dort jeden Sonntag eine Live Meditation auf dich.

Ich freu mich dich dort zu sehen.

Deine Jessy

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Morgenroutine für Frauen – Stressfrei in 5 Minuten

17. Februar 2020
Morgenroutine

Für eine Morgenroutine hast du im Alltag einfach keine Zeit? Bullshit! Ich zeige dir, dass schon 5 Minuten reichen, um sich glücklicher, verbundener und entspannter zu fühlen.

 

Was ist eine Morgenroutine?

Wie das Wort Morgenroutine schon sagt, geht es darum eine gesunde Routine für den Morgen zu entwickeln. Wichtig ist dabei auch das kleine Wörtchen gesund, denn ich gehe davon aus, dass viele von uns schon eine Routine am Morgen haben, die aber bei den meisten wahrscheinlich eher schnell und unentspannt ist. 

Bei einer gesunden Morgenroutine hingegen liegt der Fokus darauf sich ganz bewusst einen Moment für sich selbst zu nehmen. Was genau das beinhaltet und wie viel Zeit dafür genutzt wird, ist jeder Frau selbst zu überlassen. Ich möchte dir hier nur ein paar Tipps und Anregungen bieten, von denen du dich inspirieren lassen kannst.                      

Warum du wirklich eine Morgenroutine etablieren solltest

Wie wir in den Morgen starten, hat viel Einfluss auf unsere Stimmung und den weiteren Tagesverlauf. Ich glaube gerade gestresste Frauen sollten sich erst einmal klar machen, dass die Zeit am Morgen etwas für sie ist und nicht noch mehr Druck erzeugen soll.

Durch unser Leben auf der Überholspur haben wir oft die Verbindung zu uns selbst verloren. Es gibt unseren Körper – an dem wir viel zu oft etwas auszusetzten haben, statt uns bei ihm zu bedanken und unseren Geist – der einfach nie Ruhe gibt. Beide Teile funktionieren, aber irgendwie getrennt von einander, das sorgt dafür, dass wir uns manchmal total verloren fühlen. Eine Morgenroutine kann dir helfen, endlich wieder im Einklang mit all deinen Seiten zu sein.

Wenn unsere morgendlichen Rituale irgendwann in Fleisch und Blut übergegangen sind, freut sich auch unser Gehirn. Es liebt Rituale, denn dafür braucht es keine kostbare Energie verschwenden. Diese eingesparte Energie nutzt es dann in kommenden Stresssituationen, um blitzschnell Entscheidungen treffen zu können. Unvorhersehbare Ereignisse können uns also nicht mehr so schnell aus der Bahn werfen.

Schon 5 Minuten helfen

Zugegeben 5 Minuten für eine Morgenroutine sind relativ knapp, aber auch aus dieser Zeit kann man etwas sehr Wertvolles machen. Denn egal ob ein paar Minuten oder eine ganze Stunde, wichtig ist, dass du dich als Priorität Nr. 1 setzen lernst. Denn das ist das häufigste Thema, dass meine Klientinnen mit ins Coaching bringen: Alle anderen sind wichtiger als ich. Deshalb glaube ich, das bereits 5 Minuten helfen, um dir selbst zu beweisen, dass du es wert bist. 

Was du in 5 Minuten für dich tun kannst:

  • 1 Minute still sitzen und deinem Atem lauschen
  • 1 weitere Minute still sitzen und deinem Herzschlag lauschen
  • 1 Minute nutzen um langsam und bewusst deinen Körper wahrzunehmen (stell dir vor du scannst durch deinen Körper)
  • 2 Minuten lang einem Tässchen Tee beim ziehen zusehen und es langsam und achtsam trinken

Auch wenn das für dich vielleicht alles lapidar klingt, diese 5 Minuten jeden Morgen werden dein Leben verändern!

Meine Tipps für einen schönen Morgen

Wenn du dann auf den Geschmack kommen bist oder du schon längst eine Morgenroutine etabliert hast, habe ich noch ein paar Tipps für dich. Ich habe mit meiner Morgenroutine Anfang 2018 gestartet und sie immer weiter modifiziert. Und das ist auch das allerwichtigste. Deine Routine ist zwar ein immer wiederkehrender Ablauf, sollte aber niemals statisch sein. Wenn du gern etwas Neues ausprobieren möchtest, dann tu das.

Meine Tipps für einen schönen Morgen:

  • Die Routine beginnt schon im Bett beim Aufwachen: Ich verweile dort ca. 1 Minute in tiefer Dankbarkeit, dass ich wieder gesund aufgewacht bin und ich heute wieder 24 Stunden habe, die mir gehören.
  • Trinken Baby, Trinken: Damit meine ich nicht den Cosmopolitan, sondern mindestens ein großes Glas warmes Wasser mit Zitrone und Ingwer. Beides stärkt unser Immunsystem und zeigt dem Körper: Alles klar wir sind wach, Stoffwechsel fahr hoch.
  • Mach dir Licht: Ich liebe es jetzt im Winter mir eine oder mehrere Kerzen anzuzünden. Das Wohnzimmer erstrahlt dann in einem weichen und warmen Licht. Erst später mache ich alle anderen Lampen an. Aber dieser Moment, wenn alles noch ruhig ist und nur die Flammen zu hören sind, ist magisch. 
  • Fresh Air: Ich lüfte immer mindestens 5-10 Minuten, bevor ich wirklich mit meiner Morgenroutine beginne. Ich liebe es einfach, klare und frische Luft zu atmen und nicht die abgestandene Luft des vorherigen Abends.
  • Frag dich was du brauchst: Nicht jeder Morgen soll oder muss gleich aussehen. Wir haben so viele verschiedene Möglichkeiten, frag dich also erstmal auf was du heute Bock hast. Denn das ganze soll dir dienen und Spaß machen. 
  • Matte ausrollen: Ich bin absoluter Yoga Fan und praktiziere seit vielen Jahren (nicht dass die Asanas so aussehen würde als täte ich es seit Jahren, aber es macht mir große Freude). Was ich am Yoga besonders mag ist die Verbindung zwischen Atem und Körperbewegung. Meistens nutze ich dafür ein YouTube Video von Mady Morrisson oder Yoga with Adriene. Manchmal bewege ich mich aber auch nur für mich 5 Minuten nur für mich, gerade so wie ich es brauche.
  • Shake it out: Wenn ich keinen Bock auf Yoga habe oder danach noch mehr Energie erzeugen will, leg ich meine liebsten Songs auf (eine coole Playlist von mir auf Spotify findest du hier –> befemaleasfuck Playlist einfügen) und tanz es einfach raus. Scheiß egal wie es aussieht, am Morgen musst du niemanden davon überzeugen dass du unwiderstehlich sexy tanzen kannst, es geht nur darum wieder eine Verbindung mit deinem Körper herzustellen.
  • Sitzen und Nichts tun aka Meditation: Fester Bestandteil meines Morgens ist meine Meditationspraxis. Ich nutze entweder eine geführte (hier findest du eine kostenlose von mir für dich) oder ich setze mich einfach nur hin und lausche meinem Atem ohne irgendwas anderes zu tun. Diese Verbindung zu mir selbst ist unbeschreiblich. Sie erfordert ein bisschen Übung, aber das bekommst du locker hin. 

So Sweetheart, dass waren meine persönlichen Tipps und Empfehlungen aus meiner eigenen Morgenroutine für dich. Ich hoffe da war was Tolles für dich dabei. 

Solltest du Lust haben, noch weiter an diesem Thema zu arbeiten und dich mit anderen tollen Frauen darüber auszutauschen, dann komm in unsere #femaleasfuck Facebook Gruppe. Dort sind bereits 300 Frauen am Start und tauschen sich regelmäßig mit mir und untereinander über diese und weitere spannenden Themen aus. 

In der Facebook Gruppe gebe ich außerdem jeden Sonntag eine Live Meditation, um uns alle noch mehr darin zu schulen achtsamer zu werden und uns bewusst zu machen, wie viel Liebe und Gutes in uns vorhanden ist. 

Ich freu mich dich dort zu sehen.

Deine Jessy

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Glaubenssätze erkennen und auflösen in nur 3 Schritten

17. Februar 2020
Glaubenssätze erkennen

Wir alle werden in unserem Alltag von unseren Glaubenssätzen beeinflusst. Ich werde dir helfen, die negativen Glaubenssätze zu erkennen und sie endlich loszulassen. Und das in nur 3 einfachen Schritten.

 

Den Ursprung der Glaubenssätze erkennen

Ich glaube fest daran, dass jeder von uns eigentlich immer authentisch  sein möchte. Aber leider fällt es den meisten von uns unglaublich schwer uns selbst so zu zeigen, wie wir sind. Warum das so ist?  Falsche Glaubenssätze lassen uns denken, dass wir nicht richtig sind, nicht gut genug etc.

Diese sind natürlich nicht einfach aus dem Nichts entstanden, sie sind ein Resultat deines Umfelds und deiner ErfahrungenIn der Kindheit sind wir noch sehr beeinflussbar, alles was die Menschen um uns rum tun, kann uns prägen. Dabei muss es gar nicht immer sein, dass diese Menschen z.B. deine Eltern dich bewusst in eine Richtung gedrängt haben, vielleicht haben sie dir auch einfach nur etwas vorgelebt. Oder du hast ein bestimmtes Verhalten von ihnen anders interpretiert.

Manchmal kann es auch nur eine einzige Erfahrung sein, die dazu führt einen Glaubenssatz zu entwickeln. Gerade, wenn du dir nicht schnell wieder das Gegenteil beweist. 

Stell dir dein Inneres wie ein Schloss  mit tausenden Räumen vor. Als Kind hatten wir Lust sie alle zu entdecken, auch die dunklen Kerker und trostlosen Räume waren willkommen. Irgendwann haben wir dann aber gelernt diese Räume zu verschließen, weil wir gemerkt haben, dass wir dafür keine Liebe und Anerkennung bekommen. Also schlossen wir viele dieser Räume ab und leben nun in einer kleinen 2-Zimmer Wohnung. Aus diesem Szenario haben sich bei uns Glaubenssätze manifestiert die uns oft daran hindern unser wahres Ich nach außen zu tragen.            

Was sind Glaubenssätze überhaupt?

Bevor ich jetzt aber weiter darauf eingehe, wie du diese Glaubenssätze erkennen und lösen kannst, ist es wichtig erst einmal zu definieren, was Glaubenssätze eigentlich sind.

Es sind Annahmen über uns selbst, unser Umfeld und das Leben im Allgemeinen. Sie haben einen großen Einfluss darauf, wie wir Dinge sehen und interpretieren. Wir können sie auch als unsere ganz persönliche Wahrheit beschreiben, die unser Denken, Fühlen und Handeln leitet. 

Manchmal können diese Ideen gut sein und uns voranbringen, manchmal sabotieren wir durch sie aber auch uns selbst und verhindern so, dass wir unser volles Potenzial entfalten. Oft sind wir uns dessen aber nicht mal bewusst.

Gerade dann, wenn wir sie nicht als Glaubenssätze erkennen, sondern sie für einen festen Bestandteil unserer Persönlichkeit halten, werden sie zum Problem. Sätze, wie „ich bin halt so, weil …“ benutzen wir dann als Ausrede, um nicht selbst die Verantwortung für unser Leben übernehmen zu müssen. Wir begeben uns lieber in die Opferrolle und suchen die Schuld bei früheren Ereignissen oder anderen Menschen.

Unterschiedliche Arten von Glaubenssätzen erkennen

Generell lassen sich Glaubenssätze in vier Arten unterteilen. Wir unterscheiden zwischen negativen und positiven und teilen diese noch mal auf in Bezug auf die Welt oder in Bezug auf uns selbst.

Wir wollen uns hier mit den negativen beschäftigen und diese auflösen. Denn nicht die positiven Glaubenssätze blockieren und sabotieren unser Leben, sondern die negativen. Vielleicht fragst du dich auch gerade noch, warum du deine Glaubenssätze überhaupt auflösen sollst? Was deine Vorteile davon sind und was du genau davon hast, dich wirklich mal intensiv mit dir auseinander zu setzen

Glaubenssätze erkennen und zu lösen verändert dein Leben

Du gewinnst emotionale Freiheit, denn du bist dann nicht mehr angewiesen auf deine erdachte Identität und kannst endlich über dich selbst hinauswachsen. Und auch von der Abhängigkeit von den Taten und  Meinungen Anderer kannst dich endlich befreien. Egal, was sie sagen oder tun, es wird dich nicht mehr so schnell triggern und dir immer seltener ein schlechtes Gefühl machen.

Ohne all diese einengenden Glaubensmuster wird dein ganzes Leben einfach schöner. Du wirst aufhören dich selbst zu sabotieren und kannst endlich frei entscheiden, welche Möglichkeiten du nutzen möchtest. Ich verspreche dir, du wirst mehr Spaß haben, dich trauen neue Dinge auszuprobieren und weit über deine bisher erdachten Grenzen gehen.

So entlarvst du deine eigenen negativen Glaubenssätze

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass es viele verschiedene negative Glaubenssätze gibt.  Häufig liegen diesen alltäglichen Glaubenssätzen aber die folgenden  vier Hauptglaubenssätze zu Grunde:

  1. „Ich bin unzureichend. Ich bin nicht genug oder ich bin nichts wert.“
  2. „Ich bin machtlos.“ Und das bedeutet letztlich: „Ich bin machtlos, irgendetwas zu verändern.“
  3. „Liebe bedeutet Schmerz.“(z.B.: „Wenn ich jemanden liebe, werde ich verlassen. Ich werde betrogen. Der andere sticht mir ein Messer ins Herz. )
  4. „Meine Welt ist kein sicherer Ort.“

Falls du noch nicht wissen solltest, welcher dein Hauptglaubenssatz ist, habe ich dir hier eine Liste vorbereitet. Geh diese Liste einfach durch und notiere dir auf einem separaten Blatt Papier oder in deinem Notizbuch, alle Glaubenssätze, bei denen du das Gefühl verspürst: Oh ja, das stimmt. Handle hier ganz intuitiv und setz dich dabei nicht unter Druck. Druck ist ein schlechter Helfer bei der Bearbeitung deiner Glaubenssätze. 

Mögliche Glaubenssätze (viele hast du bestimmt schon gehört, sie bilden sich oft aus unseren Sprichwörtern):

  • Geld verdirbt den Charakter
  • Schuster, bleib bei deinen Leisten
  • Wer hoch hinaus will, kann tief fallen
  •  Bleib so, wie du bist
  • Man muss nur wollen, dann schafft man es auch
  • Ohne Fleiß kein Preis
  • Indianer kennen keinen Schmerz
  • Willst du erfolgreich sein, musst du positiv Denken
  • Wer wagt, gewinnt
  • Besser den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach
  • Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen
  • Wenn ich es nicht selber mache, passiert nichts
  • In unserer Familie macht man so etwas nicht
  • Sei charakterfest und bleibe, wie du bist
  • Frauen gehören hinter den Herd
  • Stress hält jung
  • Wenn er/sie mich wirklich liebt, würde er/sie sich so und so verhalten
  • Ich muss etwas leisten, um ein wertvoller Mensch zu sein, der geliebt wird

Falls dir noch weitere einfallen, schreibe sie gerne mit auf. Notiere dir hinter jedem Glaubenssatz, ob es einer über die Welt oder dich selbst ist. Versuche nun eine Priorisierung festzulegen. Ganz oben mit der Nummer 1 steht der Glaubenssatz, der dich am meisten triggert, dich am meisten verletzt und am häufigsten in deinem Leben sabotiert. Darunter notierst du dir in absteigender Reihenfolge die anderen negativen Glaubenssätze von dir. Sollte dir das schwer fallen, lies sie dir gerne einmal laut vor und schaue, wie du dich dabei fühlst.

Negative Glaubenssätze erkennen lernen

Oft fällt es uns schwer, wirklich klar zu erkennen, ob es sich um einen negativen Glaubenssatz handelt, der unser Leben wirklich nachhaltig beeinflusst oder, ob es vielleicht nur Gedanken sind, die wir hin und wieder haben, die aber nicht tief in unserem Unterbewusstsein verankert sind. 

Hier ein paar Merkmale, an denen du erkennst, dass bei dir ein negativer Glaubenssatz gerade das Kommando übernommen hat:

  • Der Gedanke löst schlechte oder unangemessen euphorische Gefühle aus.
  • Du setzt dich mit dem Gedanken unter Druck oder wertest dich ab.
  • Du erhöhst mit Wenn-dann oder Entweder-oder-Konstrukten den Druck.
  • Du sprichst plötzlich sehr streng oder wie ein trotziges Kind.
  • Du überforderst dich in einem ungesunden Maß und setzt die Messlatte immer höher und höher.

Negative Glaubenssätze auflösen in 3 Schritten

Nachdem du jetzt deine negativen Glaubenssätze erkennen konntest und diese auch für dich priorisiert hast, geht es jetzt darum diese endlich loszulassen.

Schritt 1: Probleminventur

Lass dich ehrlich und wirklich auf diese Fragen ein. Nimm dir Zeit sie in der Tiefe zu beantworten. Das ist anstrengend und kann sich im ersten Moment nicht gut anfühlen. Das ist OK. Till Eulenspiegel soll einmal gesagt haben, er laufe lieber bergauf als bergab, weil er sich bei den Anstrengungen des Bergerklimmens schon auf den lockeren Abstieg freue. Der Abstieg des Berges ist das eigene Leben in neuer Lebensqualität.

Schnapp dir wieder Zettel und Stift und beantworte folgende Fragen für dich:

  • Mit welchen Problemen, schlägst du dich derzeit herum?
  • In welchen Situationen fühlst du dich nicht gut?
  • In welchen Situationen bist du voll leistungsfähig?
  • Was wünschst du dir anders an dir?
  • Was wünschst du dir anders in deinem Leben?
  • Was stört dich so sehr an anderen oder ihrem Leben, dass du dir wünschst, dass sie es ändern?
  • Woran denkst du, wenn du nachts wach liegst und / oder du dir Sorgen machst?
  • Was regt sich so richtig auf oder macht dich aggressiv?
  • Was macht dich schwach und / oder ohnmächtig?
  • Welche Träume traust du dich nicht zu träumen?

Nachdem du diese Probleminventur für dich durchgeführt hast, darfst du erst mal stolz auf dich sein. Es ist so toll, dass du dich mit all diesen Fragen auseinandergesetzt hast. Das erfordert Mut, nicht jede Frau stellt sich diesen Fragen wirklich.

Schritt 2: Vom Problem zum Thema

Die Probleme, die du aufgeschrieben hast, werden jetzt auf ihre tatsächlichen Themen hin betrachtet. Auf die Weise gewinnst du bereits ein gutes Stück Initiative zurück. Probleme sind einfach wie dicke Brocken, die uns im Weg liegen. Betrachten wir aber die Themen, sind sie plötzlich viel leichter und lassen sich mit Hilfe weitere Techniken viel besser bewegen.

Wie geht das jetzt? Versuche für jedes Problem eine Art Überschrift zu finden, die das gesamte Thema gut umreist. Ein Beispiel: Du hast notiert „Ärger mit meinem Chef“. Der Ärger kann daher rühren, dass du dich klein und unbedeutend fühlst, wenn er von oben herab mit dir diskutiert. Das Thema wäre dann: sich klein und dumm zu fühlen, wenn jemand von oben herab mit dir spricht.

Schau dir nun nochmal alle deine Probleme an und versuche aus ihnen Themen herauszubrechen und Überschriften zu finden. Es können aber auch situative oder chronische Themen genannt werden. 

Thema 1: _______________________

Thema 2: _______________________

Thema 3: _______________________

Anschließend gehst du die Themen durch und prüfst diese auf negative Glaubenssätze. Liegt ein negatives Verhaltensmuster vor? Wenn ja, welches oder welche? Notiere dir gern hinter deinen Themen, die negativen Glaubenssätze, die dabei hochkommen oder auftauchen. Wie fühlst du dich dabei? Gibt es einen Glaubenssatz der immer wieder auftaucht?

Schritt 3: Umformulieren

Nun ist es an der Zeit, deinen negativen Glaubenssätzen den Gar auszumachen und dich endlich emotional von ihnen zu trennen. Dafür musst du den Gedanken zulassen, dass das dieser negative Glaubenssatz nicht wahr ist und du bisher nur fälschlicherweise gedacht hast, er würde stimmen. Stell dir vor, wie du dein Bewusstsein jetzt für eine neue Möglichkeit öffnest dich selbst zu sehen.

Wir kehren den negativen Glaubenssatz jetzt nämlich einfach um. Dafür formulierst du den höchst möglichen neuen positiven Glaubenssatz für dich. Notiere dir auch diesen Schritt auf einem extra Zettel oder Blatt in deinem Notizbuch.

Beispiele:

Alter Glaubenssatz: Ich bin nicht gut genug.              
Neuer Glaubenssatz: Ich werde bedingungslos geliebt

Alter Glaubenssatz: Ich kann niemanden vertrauen.
Neuer Glaubenssatz: Ich traue mir selbst und der Welt und bin davon überzeugt, dass das Universum nur gute Erfahrungen für mich bereithält.

Jetzt ist es wichtig, dass wir uns wie Staranwälte verhalten. Wir müssen diesen neuen Glaubenssatz vor unserem inneren Richter verteidigen. Wir müssen dafür sorgen, dass dieser keinen Grund mehr findet, dem negativen Glaubenssatz weiterhin den Vorzug zu geben. Du musst die Verteidigerin für  dein neues Leben werden. 

Die alten Muster sind zu lange abgelaufen, deshalb brauchen wir Totschlagargumente, Argumente die wirklich viel zählen, damit sie von unserem System akzeptiert werden. Finde mind. 5 Argumente warum dein neuer Glaubenssatz wahr ist und schreibe sie auf.

Ausblick in die Zukunft

Wie fühlt es sich an, wenn du diesen neuen Gedanken Glauben schenkst? Wo in deinem Körper kannst du diese Gedanken fühlen? Was lösen sie in dir aus? Welche Möglichkeiten liegen darin, ab jetzt diesen neuen Gedanken zu glauben? Wie verändert sich dadurch vielleicht dein Verhalten und dein Leben?Wie kann dein Leben in 5 Jahren aussehen, wenn du weiterhin in deinen alten Glaubenssätzen gefangen bleibst? Wie wird dein Leben aussehen, wenn du nur noch den positiven Gedanken Raum gibts?

Ich hoffe, dass dir diese Tipps und Erklärungen geholfen haben deine Glaubenssätze endlich zu erkennen und mit den 3 Schritten aufzulösen.

Solltest du Lust haben, noch weiter an diesem Thema zu arbeiten und dich mit anderen tollen Frauen darüber auszutauschen, dann komm in unsere #femaleasfuck Facebook Gruppe. Dort sind bereits 300 Frauen am Start und tauschen sich regelmäßig mit mir und untereinander über diese und weitere spannenden Themen aus.  In der Facebook Gruppe gebe ich außerdem jeden Sonntag eine Live Meditation, um uns alle noch mehr darin zu schulen achtsamer zu werden und uns bewusst zu machen, wie viel Liebe und Gutes in uns vorhanden ist. 

Ich freue mich dich dort zu sehen.

Deine Jessy

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Meditation für gestresste Frauen

10. Februar 2020
Meditation gestresste Frauen

Viele von uns haben sich mittlerweile damit abgefunden dauerhaft unter Strom zu stehen. Dabei muss es nicht so sein. Ich erkläre dir, warum Meditation das perfekte Tool für gestresste Frauen ist.

 

Mediation heißt nicht zu denken?

Viele glauben, beim Meditieren würde es darum gehen nicht zu denken. Dabei ist genau das Gegenteil gemeint. Das Wort Meditation bedeutet sogar wörtlich so viel wie „nachdenken, nachsinnen, überlegen“. Allerdings ist das Ziel die Gedanken einfach fließen zu lassen und sie nicht, wie sonst oft im berühmten Gedankenkarussell fahren zu lassen. 

In den letzten Jahren ist die Meditation ein wichtiges Tool der Entspannung geworden und spielt auch im Bereich Persönlichkeitsentwicklung eine bedeutende Rolle. Doch neu ist sie nicht gerade, in vielen spirituellen und religiösen Bereichen ist sie schon seit Jahrhunderten gängige Praxis. 

Daher gibt es natürlich auch sehr viele unterschiedliche Meditationstechniken. Welche dabei die Richtige für dich ist, lässt sich nur durch Ausprobieren herausfinden. Die Hauptsache ist, dass du einfach bewusst im Augenblick und bei dir bist.

Beispiele für passive Meditationstechniken

  • Stille- oder Ruhemeditation
  • Achtsamkeits- oder Einsichtsmeditation
  • Konzentrationsmeditation
  • Transzendentale Meditation
  • Bodyscan
  • Geführte Meditation

Beispiele für aktive Meditationstechniken

  •  Gehmeditation
  • Vipassana Meditation
  • Dynamische Meditation
  • Yoga
  • Tai-Chi und Qigong                             

Darum sind Frauen heute so gestresst

In der heutigen Zeit stehen wir alle quasi unter Dauerstress. Aber für uns Frauen ist der Druck oft besonders groß. Schließlich wollen bzw. sollen wir nicht nur erfolgreich in unserem Berufsleben, sondern auch eine fürsorgliche Mutter, perfekte Hausfrau und eine liebevolle Ehefrau sein. Und dabei natürlich nicht zu vergessen auch noch super aussehen. 

Das Traurige daran ist, dass wir mittlerweile sogar glauben, dass das der Normalzustand sei und wenn wir uns dann überfordert fühlen, zweifeln wir an uns und nicht an den Umständen. Dabei macht unsere Generation Frauen so viel mehr, als jede Generationen vor uns.

Stress, schlechte Gefühle und andauernde Überforderung haben zur Folge, dass immer mehr Menschen einen Burnout erleiden oder unter Depressionen leiden. Laut der Weltgesundheitsorganisation werden Depressionen 2020 weltweit die zweithäufigste Volkskrankheit sein. 

Erschreckend oder? Aber wir sind in der Position das zu ändern und können der nächsten Generation ein Vorbild sein. Die Entscheidung etwas an deinem Leben zu verändern liegt nämlich immer bei dir. Mit meiner Meditation für gestresste Frauen möchte ich dich bei deinem ersten Schritt in die richtige Richtung unterstützen.

So hat Meditation mir geholfen Stress abzubauen

Ich war selbst sehr viele Jahre in diesem Hamsterrad aus Blockaden und falschen Glaubenssätzen gefangen. Selbst am Anfang meiner Selbstständigkeit wollte ich immer alles sofort und machte mir selbst enormen Druck.  

Als ich vor zwei Jahren mit Meditation begann, fühlte ich mich wie alle gestressten Frauen am Anfang dieser Reise. Abegfuckt. Ich wollte nicht 10 Minuten dumm rumsitzen und Däumchen drehen. Da ich Dinge damals aber immer durchziehen wollte, meditierte ich täglich für mehrere Monate.

Am Anfang waren es nur ein paar Minuten. Irgendwann wurden es immer längere Zeiträume in denen ich einfach in Ruhe saß. Und nach zwei Monaten genoss ich es richtig. Nach der Phase des Meditierens fühlte ich mich immer total bei mir. Ich wusste plötzlich genau, was ich brauchte und wollte. Ich konnte endlich aus dem Bullshit Loop aussteigen. Ich konnte Dinge liegen lassen. Ich konnte Pausen machen, zusätzlich zur Meditation und fühlte mich nicht mehr wie eine Versagerin dabei.

Vielleicht klingt es für manche etwas übertrieben, aber die Meditation hat mir wirklich das Leben gerettet. Hätte ich dieses Tool nicht für mich entdeckt, wäre ich sicherlich irgendwann in einem Burnout geendet. Heutzutage benutze ich regelmäßig Apps mit geführten Meditationen.

Darum ist Meditation ideal für gestresste Frauen 

Ich kann dir das Meditieren aber nicht nur auf Grund meiner eigenen Erfahrungen empfehlen. Zahlreiche Studien belegen den positiven Effekt auf unsere Psyche. Wir sind nicht nur entspannter, sondern können auch mit neuen Stresssituationen besser umgehen. Unser allgemeines Wohlbefinden nimmt außerdem zu.

Die Veränderungen die Meditation hervorrufen kann sind sogar medizinisch messbar, beispielsweise soll die allgemeine Dichte unseres Gehirns zunehmen, in dem Bereich der für Angst zuständig ist nimmt sie aber ab.

Die Frage ist nur, warum immer noch so wenige gestresste Frauen sich wirklich an das Thema Meditation trauen. Vielleicht glauben sie einfach keine Zeit dafür in ihrem Leben zu haben. Oder sie denken, dass sie es eh nicht können, weil sie nicht so lange still sitzen zu, sich nicht konzentrieren etc. können.

Ich kann dir aber sagen, Meditation hat nichts mit Können zu tun. Viele meiner Kursteilnehmerinnen haben am Anfang behauptet, es nicht zu können.  Aber das ist ehrlich gesagt nur eine Ausrede unseres Egos. Das Ego will nicht, dass wir uns Zeit für uns selbst nehmen und aus der Angst-Spirale aussteigen. 

Ich selbst war anfangs auch total überfordert, als ich gleich mit einer 30 minütigen Session gestartet habe. Das ist meiner Meinung nach auch der häufigste Fehler: wir glauben gleich mit einer langen Meditation starten zu müssen, damit es auch wirklich was bringt.  Oft brechen wir dann aber ab, was ist also besser?

Meditation für gestresste Frauen – So geht es richtig

Wenn du zu viel Respekt vorm Stillsitzen hast, dann ist vielleicht eine Geh-Meditation zu Beginn das Richtige für dich. Ansonsten überleg dir, ob du eine geführte Meditation willst oder lieber ruhig für dich allein meditierst. Um dich dabei nicht gleich zu überfordern, empfehle ich dir mit einer Dauer von fünf Minuten zu starten.

Bevor es losgeht, sorge dafür, dass du ungestört bist. Du kannst dich bequem hinsetzen oder hinlegen, so wie es sich für dich besser anfühlt. Schließ deine Augen, nimm ein paar tiefe Atemzüge und komm erst mal in deinem Körper an. Du kannst dir entweder einen Alarm im Handy stellen oder du bleibst einfach so lange sitzen wie es sich für dich gut anfühlt. 

Es sollte hier in jedem Fall kein Stress oder Druck entstehen. Sei fine damit, dass es sich komisch anfühlen kann einfach mal nichts zu tun. Deine Gedanken werden immer wieder versuchen  dich aus dem Konzept zu bringen. Auch das ist ganz normal.

Warum meditieren inneren Frieden schafft und so Probleme löst

Meditationen schenken dir etwas, dass du durch keinen erledigten Punkt auf deiner To Do Liste erreichen kannst: Frieden. Innerlichen Frieden. Ein Zustand der einen fast süchtig machen kann, wenn man ihn wirklich erlebt. 

Es geht nicht darum deine Probleme weg zu meditieren, sondern vielmehr darum, dir Raum zu schaffen um deine Probleme und den damit einhergehenden Stress mit neuen Augen zu betrachten. Wenn wir uns immer im selben Hamsterrad drehen, fällt es uns schwer Dinge objektiv zu betrachten. Durch Meditation schaffen wir aber genau das und können dadurch Lösungen für Probleme finden, die wir sonst nie gesehen hätten.

Meditation hilft dir:

  • mal kurz den Stecker zu ziehen
  • dich zu fokussieren
  • neue Kraft zu tanken
  • zu realisieren wie es dir wirklich geht
  • loszulassen

Wenn du jetzt Bock hast eine geführte Meditation zum Thema Angst auszuprobieren, habe ich etwas Besonderes für dich vorbereitet. Ich stelle dir eine meiner geführten Meditationen zur Verfügung. In dieser Meditation geht es darum dein Herz zu öffnen und zu mehr Selbstliebe zu finden, umso den Stress wirklich nachhaltig abzubauen. Dich wieder daran zu erinnern, dass bereits alles da ist. 

Die Meditation ist kostenlos und kann von dir hier heruntergeladen werden.

Solltest du Fragen haben, oder Lust haben jeden Sonntag bei einer Live Meditation mit am Start zu sein, kann ich dir meine Facebook Community empfehlen. Du findest sie hier. 

Wenn du dich auch gern mal persönlich austauschen möchtest, ist Instagram die beste Plattform. Dort findest du tägliche Inspirationen und kannst mir gern eine direkte Nachricht schreiben. 

Ich möchte dich von Herzen darin unterstützen, achtsamer, freier und innerlich gestärkter zu werden. Denn du hast es verdient glücklich zu sein, du hattest es nur vergessen. 

Ich drück dich von Herzen, 

deine Jessy

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Emotionen kontrollieren – So lernst du mit deinen Gefühlen umzugehen

3. Februar 2020
Emotionen kontrollieren

Emotionen brechen oft über uns herein. Entweder leben wir sie voll aus oder kontrollieren sie  in dem wir sie unterdrücken – beide Strategien führen nicht zum Erfolg. Ich verrate dir jetzt, wie du endlich wieder zu Herrin deiner Gefühle wirst.

Emotionen beeinflussen unser Verhalten

Situationen in denen wir uns unseren Emotionen schutzlos ausgeliefert  fühlen, kennt wahrscheinlich jede Frau. Unsere Kinder bitten uns lieb um etwas, aber wir sind gerade schon beschäftigt genug und reagieren ungehalten. Unsere Mutter möchte uns mit ihren Ratschläge nur unterstützen, aber wir fühlen uns in die Enge getrieben und sind kurz vorm Ausrasten. Vielleicht sind wir auch super unfair zu unserem Partner und lassen unsere schlechte Laune an ihm aus.

Aber nicht nur in Momenten in denen wir gestresst sind, fällt es uns schwer unsere Emotionen zu kontrollieren. Es kann auch Angst sein, die uns blockiert uns und somit davon abhält etwas zu tun.
Aufregung kann dafür sorgen, dass wir Fehler machen … etc.

Es gibt unglaublich viele Gefühle, die uns und unser Verhalten beeinflussen, zusammenfassen lassen sie sich aber auf acht Grundemotionen:

  • Wut
  • Angst
  • Ekel
  • Freude
  • Liebe
  • Scham
  • Traurigkeit
  • Überraschung

Wahrscheinlich möchtest du am liebsten nie wieder Angst haben und immer ausgeglichen sein. Das ist möglich – aber anders als du vielleicht bis heute gedacht hast.

Emotionen kontrollieren: Hör auf zu bewerten

Ein Problem ist, dass wir diese Gefühle in zwei Kategorien einteilen und zwar in positive und negative. Die positiven Empfindungen wollen wir am liebsten ständig fühlen und versuchen im Außen alles Mögliche, um diese hervorzurufen. Dauerhaft glücklich zu sein ist dabei das Ziel.

Negative Emotionen sind allerdings nicht erwünscht, diese unterdrücken wir und vergraben sie so tief in uns, dass manche von uns sogar vergessen, dass sie da sind. Besonders Wut blenden Frauen gerne aus, denn diese ist ja angeblich nicht weiblich.

In dem wir aber unseren Gefühlen ein Label aufzwingen und die Hälfte von ihnen unterdrücken, verleugnen wir damit  auch einen Anteil von uns. Emotionen auf diese Art und Weise zu kontrollieren ergibt also gar keinen Sinn.

Gefühle zulassen statt zu unterdrücken?

Die Strategie des Verleugnen hilft nur kurzfristig, denn all die alten Empfindungen und der alte Schmerz stauen sich in uns an. Uns aber einfach von allem übermannen zu lassen ist auch keine Lösung. Es geht darum die Balance zwischen den beiden Extremen zu finden.

Laut dem spirituellen Autor Eckart Tolle entsteht der sogenannte „Schmerzkörper“. Hier sammelt sich seit unserer Geburt der alte Schmerz an und mit jeder unterdrückten Emotion wächst er weiter.

Situationen oder Menschen können diese ganz schnell triggern. 
Kennst du das? Eigentlich bist du ganz gut drauf, irgendetwas passiert und deine Stimmung ist von einer Sekunde auf die andere im Keller? Wenn jemand bei uns den Knopf drückt, melden sich plötzlich diese intensiven Gefühle und manchmal wissen wir selbst gar nicht, warum unsere Reaktion so heftig ist.

Vielleicht ist es nur der Blick einer Person, der dich an deinen Vater erinnert und schon fühlst du dich wieder zurückversetzt und spürst die Angst nicht gut genug zu sein. Vielleicht ist es auch nur ein bestimmtes Wort oder ein bekannter Geruch.

Die alten Emotionen im Schmerzkörper können sich immer wieder in der Gegenwart manifestieren und uns emotional in die Vergangenheit reißen. Um also wirklich voran zu kommen, führt kein Weg daran vorbei den alten Schmerz zu lösen.

Lerne mit deinen Emotionen umzugehen

Emotionen zu kontrollieren bringt also gar nichts, sondern es ist wichtig, dass wir mit unserem Inneren in Reine kommen. Dann kann uns irgendwann im Außen auch nichts mehr triggern.

Das klappt natürlich nur, wenn wir uns mit uns selbst und unseren Gefühlen bewusst auseinandersetzen.
Wir versuchen weniger zu bewerten und achtsam mit unseren Emotionen umgehen. Es ist wichtig, nicht einfach zu reagieren, sondern genau hinzuschauen.

Merke dir: WAHRNEHMEN – NICHT BEWERTEN – ANNEHMEN

Das nächste Mal, wenn du dich ein Gefühl zu übermannen droht, dann stellst du dir folgende Fragen:

  • Was spürst du genau? 
  • Ist es ein Gefühl, was jetzt gerade entsteht oder hat es sich schon viel früher angestaut?
  • Fühle ich mich so alt wie ich bin? 
  • Erinnert mich die Situation/der Mensch etc. an etwas aus meiner Vergangenheit?
  • An was erinnert mich das?
  • Warum ist das Gefühl gerade jetzt da?
  • Was will dir die Emotion wirklich sagen?

Emotionen körperlich wahrnehmen

Früher wurde uns beigebracht, unsere Emotionen zu kontrollieren. Daher wissen wir manchmal gar nicht mehr, wie sie sich eigentlich anfühlen. 

Nächstes Mal, wenn du zum Beispiel wütend bist, spürst ganz genau hin, wie sich die Wut eigentlich im Körper anfühlt. Wo befindet sie sich im Körper? Vielleicht ist sie überall und durchströmt deine Adern oder sie steckt nur im Bauch. Ganz egal wo sie ist, atme bewusst dort hin und  versuche sie da sein zu lassen – natürlich ohne zu bewerten.

Das ist wichtig, denn wenn anfangen unsere Gefühle auf der körperlichen Ebene zu spüren, uns mit allen Emotionen verbinden, dann können wir uns endlich wieder ganz fühlen.  Alles was in uns steckt lernen wir so zu akzeptieren und das ist der erste Schritt zur Selbstliebe.

Setz dich nicht unter Druck

Lass dich jetzt aber bitte nicht davon unter Druck setzen, alles perfekt zu machen. Nicht bewerten ist wirklich die Königsdisziplin und wird nicht von heute auf morgen funktionieren. Es wird immer wieder passieren, dass deine Knöpfe gedrückt und du getriggert wirst. 

Mit der Zeit wird es dir aber immer leichter fallen, deine Emotionen in soweit zu kontrollieren, dass sie nicht mehr über dich herrschen, sondern du wieder die Herrin der Lage bist. Wenn du achtsam bist und ganz aktiv wahrnimmst, was in dir vorgeht, dann kannst du auch bewusst entscheiden, wie du damit umgehst. 

Um dir den Anfang zu erleichtern, führe eine Woche lang ein Emotionstagebuch, es geht auch dein Smartphone, in dem du dir genau aufschreibst, was du wahrgenommen hast.

Würde mich total freuen, wenn du von deinen Erfahrungen damit berichten magst. Schau dafür gerne bei der #femaleasfuck Facebookgruppe vorbei.

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Authentisch sein – So bist du einfach du selbst

24. Januar 2020
Authentisch sein

Authentisch sein – So bist du einfach du selbst

Wir alle spielen in verschiedenen Lebensbereichen unterschiedliche Rollen, oft widersprechen diese aber unserer inneren Wahrheit. Ich möchte dir helfen herauszufinden, wer du wirklich bist, damit du endlich ein 100%ig authentisches Leben führen kannst.

Was bedeutet eigentlich authentisch sein?

Wahrscheinlich kannst du das Wort Authentizität gerade nicht mehr hören, weil bei Social Media gerade alle damit um sich schmeißen – mal mehr, mal weniger ehrlich. Der Wunsch nach mehr Echtheit in unserer Gesellschaft wächst, gleichzeitig wird uns aber auch viel Bullshit als Realität verkauft. 

Trotzdem finde ich diese Entwicklung super wichtig und bin froh, dass immer mehr Menschen, das Bedürfnis haben sich zu zeigen, wie sie sind. Der Begriff Authentizität leitet sich übrigens von dem griechischen Wort authentikós ab: „Autos“ bedeutet selbst und „ontos“ sein. Authentisch zu sein, heißt also auch übersetzt so viel, wie man selbst zu sein.

Warum wir nicht authentisch sind … 

In unserer Kindheit und Jugend werden wir viel durch die Umwelt geformt. Unabhängig davon herauszufinden, wer wir wirklich sind, tun die wenigsten. Später wollen wir dann immer noch die Erwartungen anderer erfüllen bzw. wir glauben, diese erfüllen zu müssen. 

Besonders Frauen neigen dazu diese Erwartungen an sich selbst zu übernehmen und einen extrem hohen Selbstanspruch zu entwickeln. Um diesen überhaupt ansatzweise erfüllen zu können spielen wir in vielen Lebensbereichen eine Rolle.

Diese Rolle gaukelt uns ein Gefühl von Sicherheit vor, daher kommen wir gar nicht auf die Idee, sie loszulassen. Wir halten weiter an ihr fest und irgendwann identifizieren wir uns so sehr mit ihr, dass wir gar nicht mehr merken, dass wir nicht authentisch sind.

Die Bühne verlassen und echt sein

Meistens erfahren wir Frauen durch äußere Umstände, Veränderung, Schmerz, Verlust, Druck, körperliche Beschwerden – dass unsere Zeit auf der großen Bühne mit  unserer selbst erdachten Rolle zu Ende ist. 

Wenn uns etwas aus der Bahn wirft, wir uns hilflos fühlen und merken, dass uns unsere Maske nicht mehr helfen kann, dass wir durchschaut werden und keine Kraft mehr haben, diese Show namens Leben, aufrechtzuerhalten, beginnen wir uns langsam zu fragen, wer wir wirklich sind.

Dann merken wir unecht wir in den letzten Jahren waren. Wie viel Schmerz wir uns selbst zugefügt haben und dass es an der Zeit ist die Bühne zu verlassen und endlich authentisch zu sein. Uns so zu zeigen, wie wir sind – mit allen Kurven und Kanten.

Wir entdecken dann, dass so viel mehr zu uns gehört, als wir ursprünglich dachten. Hören auf unsere Schatten zu ignorieren und zu verstecken. Fühlen uns wieder vollständig und weniger abgetrennt und allein. Finden zu uns und heilen von innen nach außen.

Verbinde dich mit dir selbst

Um also überhaupt authentisch sein und deine wahren Gefühle zeigen zu können, musst du dich erst einmal selbst kennenlernen. „Wer bin ich?“ ist aber nicht die einfachste Frage. Aber mit Zeit und einem Herzen voller Mut, wirst du herausfinden, wer du wirklich bist.

Überlege dir erst Mal:

  • Bist du alleine, die selbe Person, wie in Gesellschaft?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen diesen “zwei Personen” in dir?
  • Wann bist du glücklicher? Wann eher angestrengt?
  • Was glaubst du über die Welt?
  • Nach welchen gesellschaftlichen Konzepten lebst du? 
  • Welche davon möchtest du auch weiterhin unterstützen und welche nicht? 
  • Wofür stehst du im Leben ein? 
  • Wofür willst du vielleicht nicht mehr stehen?
  • In welchen Lebensbereichen hast du das Gefühl schon authentisch zu sein?

Nimm dir für die Beantwortung der Fragen ruhig etwas Zeit. Schreib dir die Antworten unbedingt auf. Damit schaffst du es zum Einen, viel leichter dein Unterbewusstsein  zu erreichen und zum Anderen, kannst du sie dir dann jederzeit wieder ansehen und weiter daran arbeiten.

Hast du alles beisammen, schreibe das, wofür du wirklich stehst und was dich wirklich ausmacht auf einen weiteren Zettel und hänge ihn dort auf, wo du ihn jeden Tag siehst.

Authentisch sein ist Übungssache

Jetzt fragst du dich sicher: „Ok jetzt kenne ich mich, aber wie schaffe ich es jetzt im Alltag immer ich selbst zu sein?“ 

Die alten Verhaltensmuster zu durchbrechen wird nicht einfach, aber du hast schon den ersten Schritt gemacht. Der Rest ist “einfach” Übung. Fange mit Situationen und Menschen an, bei denen es dir leichter fällt, deine Gefühle zu zeigen. Und wenn du sie in bestimmten Momenten nicht dem Außen zeigen magst, versuche zumindest sie selbst wahrzunehmen und nicht zu unterdrücken – das ist schon Gold wert.

Wenn du es geschafft hast, in deinem vertrauten Umfeld an Menschen immer authentischer zu sein, wird es dir leichter fallen auch in ungewohnten Situationen oder mit fremden Menschen, dein wahres Ich zum Ausdruck zu bringen. 

Du spürst dann auch immer öfter, wenn du gegen deine eigenen Prinzipien und deine persönliche Wahrheit lebst. Du spürst, dass es sich nicht mehr richtig anfühlt und kannst, viel schneller justieren und wieder zu dir und deiner wahren Essenz zurück kommen. 

Ich kann dir auch empfehlen abends noch mal zu reflektieren:

  • Wann warst du heute ehrlich im Umgang mit deinen Gefühlen?
  • Wo warst du vielleicht nicht authentisch
  • Wonach ist dir gerade
  • Was brauchst du eigentlich wirklich?

Und keine Sorge du bist nicht alleine, in der #femaleasfuck –Facebookgruppe findest du viele tolle Frauen, mit denen du dich austauschen kannst.

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Dein wahres Selbst – So legst du endlich deine Maske ab

17. Dezember 2019
Dein wahres Selbst - So legst du endlich deine Maske ab

Dein wahres Selbst – So legst du endlich deine Maske ab

Wir alle tragen im Alltag eine Maske, die uns das Leben vermeintlich vereinfacht. Traurig ist nur, dass wir irgendwann vergessen, dass es eben nur eine Maske ist. Mit ein paar einfachen Fragen, helfe ich dir dies zu erkennen und Zugang zu deinem wahren Selbst zu finden.

Warum verstecken wir unser wahres Selbst?

In den ersten 20 Jahren unseres Lebens werden wir so lange gelobt, bestraft und „gut“ erzogen, bis wir die Vorstellungen unserer Eltern, Lehrer oder Nachbarn erfüllen. Als Teenager versuchen wir dann gegen diese Rolle, in die wir gepresst wurden zu rebellieren. Oft aber auch nur in dem wir in die nächste Rolle schlüpfen. Punk, Nerd, Sportskanon, Coolkid etc. Nach der Schulzeit geht es dann so weiter. Wir versuchen im Beruflichen, als auch Privaten, die Person zu sein, von der wir glauben, sie sein zu müssen.

Je nachdem welches idealisierte Selbstbild wir uns aussuchen, verleugnen wir andere Facetten unseres wahren Selbst, die nicht in dieses Bild passen und wählen eine entsprechende Maske. Der Außenwelt zeigen wir nur noch diese äußere Schale.

Ich selbst habe nach außen die super taffe Frau gespielt, die alles alleine schafft. Dabei lag dahinter die kleine Jessy, ein sehr trauriges Mädchen, dass die ganze Zeit das Gefühl hatte, allen anderen zur Last zu fallen. Du versteckst hinter deiner Power vielleicht deine Feinfühligkeit oder überdeckst mit deiner humorvollen Art eine tiefe Traurigkeit.

Wenn Frauen sich verschließen und ihr wahres Ich zurückhalten, führt das oft dazu, dass sie mit anderen genauso streng sind, wie mit sich selbst. Gerade, wenn die andere Person die Unvollkommenheit an den Tag legt, die sie sich selbst verbieten. Intoleranz und Ungeduld sind die Folge. Sie verlernen zu genießen und werden selbst ungenießbar.

Reis die Maske runter und zeig der Welt dein wahres Selbst!

Bedanke dich bei deiner Maske

Bevor wir allerdings diesen großen Schritt wagen, lass uns diese Maske nochmal würdigen, schließlich hat sie uns viele Jahre gute Dienste geleistet. 

Als Kind hat sie uns die Akzeptanz unser Umwelt gesichert und somit unser Überleben. Das Gefühlschaos als Teenager und den Leistungsdruck in der Schule haben wir dank ihr gemeistert. In Zeiten in denen wir ohne sie vielleicht Zusammengebrochen wären, hat sie uns weiter für uns sorgen lassen.

Aber jetzt brauchen wir die Maske nicht mehr, unser wahres Selbst ist stark genug. Wir wollen uns nicht länger belügen. Unsere Sehnsucht nach Echtheit und Wahrheit ist größer, als die Angst vor unseren inneren Abgründen.

Schattenarbeit – der Weg zum wahren Selbst

Um uns mit unserem wahren Selbst zu verbinden, müssen wir uns auch mit den dunklen Seiten – nennen wir sie Schattenseiten – in uns beschäftigen. Das sind die Anteile in uns, die uns abtrainiert wurden, denn ein kleines Mädchen, das wütend oder aggressiv ist, wollten die meisten Eltern nicht haben. 

Ängste, Aggressionen und Wut hat aber jeder in sich und ich weiß, am liebsten möchten wir sie ignorieren. Aber sie gehören nun mal zu uns.

Um dir zu helfen, dich deinen Schattenseiten zu stellen, habe ich ein paar Fragen für dich. Bitte nimm dir 10-15 Minuten Zeit um diese zu bearbeiten. Versuche dabei nicht so viel nachzudenken. Schreibe einfach alles auf, was dir in den Sinn kommt ohne es zu bewerten.

  • Welche Anteile lehne ich noch an mir ab? Gegen was habe ich einen inneren Vorwurf in mir selbst? Wo fühlst du dich unvollständig?
  • Für welchen dieser Anteile (Charaktereigenschaften oder Situationen) empfindest du momentan die größte Ablehnung?

Gehe nun in den direkten Austausch mit diesem Anteil. Stelle deinem Schattenanteil die folgenden Fragen:

  • Warum bist du in meinem Leben? 
  • Wovor beschützt du mich?
  • Welche Maske muss ich deinetwegen tragen?
  • Wann bist du in mein Leben gekommen
  • Welche Geschenke hast du mir gemacht? 

Lies dir nun nochmal alle Antworten in Ruhe durch und stelle dir folgende Frage.

  • Wer wäre ich ohne diesen Anteil und ohne meine Maske? Welches Leben könnte ich führen, wenn ich zu meinem wahren Selbst stehe?

Jetzt ist es an der Zeit loszulassen. Lass die Ablehnung los und ersetze sie durch Akzeptanz.
Du bist gut so wie du bist!

 

Du möchtest noch weiter an dir arbeiten und wünschst dir mehr Unterstützung dabei?Dann werde Teil der #femaleasfuck Community und unserer großartigen Facebook Gruppe.

Ich freue mich darauf dich bei deinem Weg zum wahren Ich zu begleiten.

Jessy

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Grenzen setzen lernen – 3 einfache Tipps

6. Dezember 2019
Grenzen setzen

Grenzen setzen lernen – 3 einfache Tipps 

Wir muten uns zu viel zu

Wir Frauen tendieren in der heutigen Zeit dazu, immer mehr zu leisten. Wir stellen uns selbst Aufgaben, die kaum zu schaffen sind und setzen uns oft unerreichbare Ziele. Früher oder später brechen wir dann unter diesem Druck zusammen, denn irgendwann ist der Akku einfach endgültig leer.

Ich möchte, dass es gar nicht erst soweit kommen muss, deswegen habe ich 3 Tipps für dich, die dir helfen werden, deine Grenzen besser wahrzunehmen und diese auch zu setzen.

Vergiss den Wunsch nach Perfektion

Jeden Tag sind wir in unserer Gesellschaft mit vermeintlich perfekten Personen konfrontiert. Die perfekte aussehenden Models auf Plakaten oder in Frauenzeitschriften, die perfekten Familien aus der Lätta Werbung, die Social Media Stars, die einfach ein perfektes Leben führen etc. Durch all das sind wir mittlerweile so was von gebrainwashed und haben ein völlig gestörtes Selbstbild entwickelt.

Oft wird dieses Gefühl durch unsere Umfeld noch verstärkt, denn da ist die Freundin die trotz Kindern und Vollzeitjob immer topgestylt aussieht oder die Kollegin, die nach einem anstrengenden Arbeitstag, nicht müde auf die Couch fällt, sondern regelmäßig ins Fitti rennt.

In uns wächst dann immer sofort der Wunsch: Genauso perfekt soll mein Leben auch sein. Zu unserem perfekten Leben gehört dann natürlich auch erfolgreich im Job zu sein, wunderschön und eine gute Hausfrau/Mutter/Freundin/Partnerin/Tochter … die Liste könnte wahrscheinlich ewig so weiter gehen.

Ständige Überforderung macht krank

Um all diesen Ansprüchen gerecht zu werden, leben wir in einer ständigen Überforderung. Wir vergessen auf uns zu achten und setzen kaum noch Grenzen. Stattdessen geht unsere ganze Energie dafür drauf, ein gewisses Außenbild zu erfüllen, von dem wir glauben, es erfüllen zu müssen. Dabei stimmt es meistens nicht mal mit unseren eigenen Werten überein.

Ich sage stoppt diesen Bullshit!

Ich habe früher viel es mehr unglaublich schwer Grenzen zu setzen. Ich hatte immer das Gefühl ich müsste mit 250 Sachen durch mein Leben rasen. Dieser Dauerstress hat dazu geführt, dass ich irgendwann eine kahle Stelle am Kopf bekommen habe. Weil ich immer angespannt war und nicht loslassen konnte, hat außerdem meine Blase total verrückt gespielt.

Mein Körper hat mir zu dieser Zeit ständig Signale gesendet, aber ich habe sie einfach ignoriert. Ich wollte sie nicht sehen und nicht spüren. Ich habe meine Scheuklappen aufgesetzt, weil ich wusste, dass ich sonst wirklich etwas in meinem Leben verändern müsste

Enough is enough – Setze endlich Grenzen

Ich bin sicher, dass es bei jedem der in ständig über seine Grenzen geht, irgendwann diesen Moment gibt, an dem es heißt, enough is enough. An dem dir deine Seele und dein Körper sagen jetzt ist Schluss. Nicht umsonst gibt es immer mehr Leute, die einen Burnout erleiden oder unter Depressionen leiden.

Ich möchte, dass du diese Entscheidung nicht aus einem Zusammenbruch heraus triffst, sondern aus einem Wunsch der wahrhaftigen und nachhaltigen Veränderung. Weil du weist, dass es besser für dich ist, mehr auf deine Grenzen und deinen Körper zu achten.
Dafür musst du aber eine Entscheidung treffen! Und zwar gegen die Überforderung und für dein wahres Ich. Das kostet einiges an Mut und Kraft, aber ich verspreche dir es lohnt sich.

3 Tipps, die dir helfen Grenzen zu setzen

Um deine Grenzen kennenzulernen und sie dann auch richtig kommunizieren zu können habe ich 3 Tipps für dich, die mir und auch meine Klientinnen sehr geholfen haben.

  1. Höre auf deinen Körper

    Widme deinem Körper besondere Aufmerksamkeit. Check dich selbst einmal durch und mache eine Bestandsaufnahme. Vielleicht schickt dein Körper dir längst schon Signale, wie Haarausfall, Schlafstörungen oder Magenprobleme? Leidest du eventuelle unter Fressanfällen oder vergisst du oft zu essen? Um auf Touren zu kommen brauchst du literweise Koffein? Oder ohne Zucker überstehst du keinen Tag?

  2. Wo überforderst du dich regelmäßig?

    Versuche diese Frage mal ganz ehrlich zu beantworten. In welchen Situationen im Alltag gehst du regelmäßig über deine Grenzen? Wo gibst du jedes Mal mehr, als du eigentlich kannst? Um dir dies wirklich bewusst zu machen, empfehle ich dir eine Woche lang eine Art Tagebuch zu führen, in dem du regelmäßig reflektierst, „wann und wo habe ich nicht auf mich gehört“.

  3. Lerne „Nein“ zu sagen

    Sage einmal am Tag Nein in einer Situation, in der du früher immer automatisch Ja gesagt hättest. Das kann unglaublich schwer fallen, ich weiß, denn du musst dir erst einmal selbst beweisen, dass du das überhaupt kannst. Fange am besten mit kleinen Sachen an, bei denen dir das Nein sagen nicht ganz so schwer fällt. Zum Beispiel, wenn eine Freundin dich fragt, ob du spontan Lust auf einen Kaffee hast, du aber eigentlich lieber gemütlich ein Buch lesen willst oder eine Verwandte dir beim Familientreffen das dritte Stück Kuchen auf den Teller packt, obwohl du schon längst satt bist.

Ich bin schon jetzt unfassbar stolz auf dich! 

Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann schau auch unbedingt auf meinem Instagram Account vorbei @jessica.goschala. Dort findest du täglich neuen Inhalt zu den Themen Selbstliebe, Body Positivity und der Weiblichkeit. 

Fühl dich herzlichst umarmt, 

deine Jessy

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Innere Konflikte erkennen und lösen – Step by Step Anleitung

16. November 2019
Innere Konflikte erkennen und lösen - Step by Step Anleitung

Innere Konflikte erkennen und lösen – Step by Step Anleitung

Warum kämpfen wir mit inneren Konflikten?

Aloha aus dem sonnigen Bali du Liebe. Momentan befinde ich mich auf der Insel der Götter um hier meinen Online Kurs #befemaleasfuck live zu hosten. 

Ich teste hier gerade aus, wie es sich anfühlt als digitaler Nomade zu leben und muss sagen, ich bin schon ziemlich happy 😉

Ein Thema in meinem Online Kurs ist es, herauszufinden warum Frauen vermehrt mit inneren Konflikten zu kämpfen haben und was uns helfen kann, diese inneren Konflikte wirklich nachhaltig aufzulösen. 

Vielleicht kennst du ja das Gefühl, dich innerlich hin- und hergerissen zu fühlen. Du weißt nicht, was du tun sollst und eine klare Entscheidung treffen fällt dir unheimlich schwer. Du fühlst dich ratlos und weißt einfach nicht, wie du aus diesem Teufelskreis aussteigen kannst. 

Genau dafür möchte ich dir heute in diesem Blogpost eine Step by Step Anleitung zukommen lassen und es dir somit ermöglichen, deine inneren Konflikte endlich hinter dir zu lassen. 

Es leben mehrere Anteile in uns

Als erstes bitte ich dich, diesem Thema ganz unvoreingenommen gegenüber zu treten. Öffne dich für die Möglichkeit heute etwas zu erleben, dass du vielleicht nicht sofort mit deinem rationalen Verstand erklären kannst. Bitte lass dich ohne Vorurteile auf diese Reise ein, ich verspreche dir es lohnt sich. 

Du musst wissen, dass wir alle mehrere Anteile in uns tragen. Schulz von Thun hat sich diesem Thema in mehreren Büchern angenommen und ausführlich erklärt, warum wir gleich mit mehreren Anteilen oder Teammitgliedern gesegnet sind. Ich kann dir seine Bücher nur empfehlen. 

Wenn wir verstanden haben, dass es mehrere Anteile in uns gibt, ist es viel leichter zu verstehen und zu erklären, warum wir uns in manchen Situationen einfach hin- und hergerissen fühlen. Warum wir innerlich in einen Dialog aus Konflikten einsteigen und das Gefühl haben, gerade mit uns selbst zu streiten. 

Wie werden innere Konflikte ausgelöst?

Stell dir mal ein ganz normales Sportteam vor. Das kann ein Fußballteam, ein Basketballteam oder ein Volleyballteam sein. In so einem Team, gibt es viele Mitglieder mit unterschiedlichen Charakteren, Stärken und Schwächen. Jedes Teammitglied übernimmt eine andere Aufgabe im Team und hat mal mehr oder mal weniger das sagen. 

Es kommt aber auch vor, dass man sich als Team mal nicht einig ist. Du kennst diese Situation sicherlich auch aus deinem Job. Nicht jeder Mensch, fühlt sich mit der gleichen Lösung eines Problems wohl. Manchmal wollen wir Menschen einfach unterschiedliche Dinge und das ist vollkommen in Ordnung.
In solchen Situationen, kann es aber auch vorkommen, dass wir mit unseren Teamkollegen aneinander geraten uns vielleicht sogar streiten oder ewig diskutieren. 

Genau das Selbe, findet in unserem Verstand statt!

Vielleicht denkst du dir gerade, was redet die Jessy da wieder, aber ich werde dir zeigen, dass sich auch in deinem Verstand mehrere Teammitglieder mal nicht einig sind, sich streiten und es vorkommt, dass immer der stärkste Anteil in dir gewinnt. 

In unserem inneren Team kommt es also auch, wie in anderen Teams zu Unstimmigkeiten – und genau diese lösen das Gefühl eines inneren Konfliktes aus! 

Sei die Chefin deines Teams

In einem Team im Job oder im Sport haben wir normalerweise einen Vorgesetzten, ein Teamlead oder einen Trainer, der dann entscheidet was wirklich zu tun ist. Der Streit schlichtet und sich die einzelnen Parteien anhört. Wir brauchen diese “Instanz”, dieses Teamlead oder Trainer um eine finale Entscheidung zu treffen. Ansonsten verfällt das ganze Team in einen chaotischen Zustand. 

Ganz oft ist es aber in unserem inneren Team so, dass es diese Instanz nicht gibt. Wir haben nicht gelernt oder vergessen uns als Chefin dieses Teams zu sehen und finale Entscheidungen zu treffen. Wir wissen nicht wie wir Streits schlichten können oder einem Teammitglied eine klare Ansage machen können. 

Es ist also essentiell, dass du zuerst lernst, wer Teil deines Teams ist und dich dann als Teamlead, Chefin, Boss (wie auch immer du dich selbst nennen möchtest) etablierst. Denn ohne Entscheiderin, kein erfolgreiches Team. 

Ohne lange Umschweife, möchte ich dir jetzt die Step by Step Anleitung geben um innere Konflikte zu lösen. 

Los gehts!

Innere Konflikte lösen – eine Step by Step Anleitung

Als allererstes, es ist wichtig, dass du dich heute ganz frei von Vorurteilen dir selbst gegenüber auf diese Situation einlässt. Du wirst zwischendurch vielleicht das Gefühl haben, dass was du gleich lernen wirst, kann doch gar nicht funktionieren. Vielleicht fühlst du dich auch überfordert oder etwas hilflos. Das ist ganz normal und total ok. Bitte bleib offen für diesen Prozess. 

Für diese Übung brauchst du ein Blatt Papier und am besten mehrere farbige Stifte und einen Kugelschreiber oder einen anderen Stift, mit dem du am liebsten schreibst. 

Bitte beginne damit, auf einem weißen Blatt Papier oder einem anderen Online Tool, eine Figur in die Mitte deines Blattes zu zeichnen. Am besten legst du dir das Blatt im Querformat vor dich auf den Tisch. Du gibst dieser Figur noch keinem Namen, das folgt ganz zum Schluss. 

Nachdem du die Figur in die Mitte des Blattes gezeichnet hast, geh nun Step by Step die nächsten Schritte durch:

  • Stell dir bitte die Situation vor, die dich momentan am häufigsten Triggert oder extrem beschäftigt, schließ dafür gerne kurz deine Augen und spür mal hin
  • Versuche diese Situation in einem Satz zusammenzufassen und schreibe ihn dir an den obersten Rand deines Blattes
  • Welche positiven und negative Gedanken gibt es in dieser Situation?
  • Was kommen dir für Gedanken oder vielleicht auch für Emotionen? Vielleicht sind es Gedanken wie: “Ich kann das nicht” “Ich möchte am liebsten weglaufen” oder “Hab ich das wirklich verdient?” etc.
  • Schreibe den Gedanken in die erste Ecke deines Blattes, starte am besten oben links und rotiere dann im Uhrzeigersinn
  • Findest du einen Namen für diese Stimme, für diesen Gedanken? Als Beispiel, könnte es so etwas sein wie die Ängstliche oder die Schwache…
  • Schreibe den Namen deines ersten Teammitglieds oberhalb deines Gedankens auf
  • Aufgepasst: Nun kommt der Teil der Übung, für den du dich wirklich öffnen musst und mir Vertrauen darfst
  • Schließe deine Augen und atme fünfmal tief ein und aus
  • Begrüße nun diese innere Stimme; begib dich mit dir in ein Selbstgespräch
  • Das könnte so etwas sein wie: “Hallo liebe Neugierige, schön dass du da bist und an dieser Teamsitzung teilnimmst.”
  • Frage diese innere Stimme nun, warum sie da ist. Was ist ihre Aufgabe? Wovor will sie dich vielleicht beschützen? Was könntest du ohne diesen Anteil vielleicht nicht tun? Notiere dir diese Antworten unterhalb des Namens deines Anteils
  • Wiederhole diese Schritte immer wieder, die meisten Menschen haben 4-8 innere Anteile (diese Zahl variiert, es gibt hier kein richtig oder falsch)
  • Du kannst nun mal ganz neugierig hinterfragen, welche Teammitglieder sich vielleicht sehr gut miteinander verstehen und welche sich vielleicht gar nicht leiden können
  • Notiere dir auch dies auf deinem Blatt
  • Wenn du der Meinung bist, alle inneren Anteile zu Wort kommen durften und dein Team nun vollständig ist, ist es an der Zeit, dich als ihr Captain / Chefin vorzustellen und zu etablieren
  • Wie in jedem anderen realen Team, muss es jemanden geben der die Entscheidungen trifft und das bist DU!
  • Du musst lernen, dass du die Leaderin deines Teams bist
  • Finde nun einen für dich passenden Namen: Sei es Chefin, Coach, Leaderin und schreib diesen Begriff in Großbuchstaben unterhalb deiner Zeichnung von dir selbst in der Mitte deines Blattes
  • Stell dir jetzt bitte die Frage, aus einer Erwachsenen-Ich Haltung heraus, wie möchtest du als Chefin entscheiden? 
  • Gibt es vielleicht einen Anteil, der wahnsinnig viel Aufmerksamkeit von dir will? Wenn ja welcher ist das? 
  • Markiere diesen Anteil mit einem Sternchen und schreibe dazu, wie viel Prozent dieser Anteil in deinem Team einnimt
  • Möchtest du ein Teammitglied vielleicht in den Urlaub schicken oder ihm sogar kündigen? Das ist alles möglich. 
  • Du kannst auch eine Stellenausschreibung für ein neues Teammitglied veröffentlichen
  • Du bist hier völlig frei! Du bist die Chefin und kannst entscheiden, wie dein Team in Zukunft für dich und nicht gegen dich arbeiten soll

Innere Konflikte müssen nicht sein

Nachdem du nun, dein persönliches Team kennengelernt hast und dich auch als Chefin etabliert hast, ist es viel leichter innere Konflikte gar nicht mehr entstehen zu lassen oder sie zumindest sehr schnell wieder aufzulösen. 

Denn du weißt nun, dass es mehrere Teammitglieder gibt und es sicherlich einige gibt, die immer gegeneinander gearbeitet haben – bis heute! Finde Lösungen für dein Team, um so den maximalen Mehrwert für dich und dein Leben herauszuholen. 

Nicht vergessen: Du triffst die Entscheidungen und nicht deine Teammitglieder. Wenn du also das Gefühl hast, die Ängstliche in deinem Team hat immer gewonnen, du willst aber eigentlich endlich aus deiner Komfortzone ausbrechen und endlich etwas Neues wagen – dann ist es an der Zeit Stop zu sagen. Mach diesem Anteil klar, dass es so nicht weitergehen kann und triff als Chefin eine Entscheidung. Vielleicht darf dieser Anteil mal einen längeren Urlaub genießen? Vielleicht bekommt sie eine neue Position? Vielleicht fliegt sie aber auch komplett aus deinem Team. 

Triff die Entscheidung die für dich richtig ist. Wenn du Unterstützung dabei willst, schau mal hier vorbei. 

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit diesen neuen Erkenntnissen und ein konfliktfreies Leben!

Ich schick dir viel Liebe aus Bali, 
deine Jessy

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