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Authentisch sein - So bist du einfach du selbst

Wir alle spielen in verschiedenen Lebensbereichen unterschiedliche Rollen, oft widersprechen diese aber unserer inneren Wahrheit. Ich möchte dir helfen herauszufinden, wer du wirklich bist, damit du endlich 100%ig authentisch sein kannst.

Was bedeutet eigentlich authentisch sein?

Wahrscheinlich kannst du das Wort Authentizität gerade nicht mehr hören, weil bei Social Media gerade alle damit um sich schmeißen – mal mehr, mal weniger ehrlich. Der Wunsch nach mehr Echtheit in unserer Gesellschaft wächst, gleichzeitig wird uns aber auch viel Bullshit als Realität verkauft. 

Trotzdem finde ich diese Entwicklung super wichtig und bin froh, dass immer mehr Menschen, das Bedürfnis haben sich zu zeigen, wie sie sind. Der Begriff Authentizität leitet sich übrigens von dem griechischen Wort authentikós ab: „Autos“ bedeutet selbst und „ontos“ sein. Authentisch zu sein, heißt also auch übersetzt so viel, wie man selbst zu sein.

Warum wir nicht authentisch sind … 

In unserer Kindheit und Jugend werden wir viel durch die Umwelt geformt. Unabhängig davon herauszufinden, wer wir wirklich sind, tun die wenigsten. Später wollen wir dann immer noch die Erwartungen anderer erfüllen bzw. wir glauben, diese erfüllen zu müssen. 

Besonders Frauen neigen dazu diese Erwartungen an sich selbst zu übernehmen und einen extrem hohen Selbstanspruch zu entwickeln. Um diesen überhaupt ansatzweise erfüllen zu können spielen wir in vielen Lebensbereichen eine Rolle.

Diese Rolle gaukelt uns ein Gefühl von Sicherheit vor, daher kommen wir gar nicht auf die Idee, sie loszulassen. Wir halten weiter an ihr fest und irgendwann identifizieren wir uns so sehr mit ihr, dass wir gar nicht mehr merken, dass wir nicht authentisch sind.

Die Bühne verlassen und echt sein

Meistens erfahren wir Frauen durch äußere Umstände, Veränderung, Schmerz, Verlust, Druck, körperliche Beschwerden – dass unsere Zeit auf der großen Bühne mit  unserer selbst erdachten Rolle zu Ende ist. 

Wenn uns etwas aus der Bahn wirft, wir uns hilflos fühlen und merken, dass uns unsere Maske nicht mehr helfen kann, dass wir durchschaut werden und keine Kraft mehr haben, diese Show namens Leben, aufrechtzuerhalten, beginnen wir uns langsam zu fragen, wer wir wirklich sind.

Dann merken wir unecht wir in den letzten Jahren waren. Wie viel Schmerz wir uns selbst zugefügt haben und dass es an der Zeit ist die Bühne zu verlassen und endlich authentisch zu sein. Uns so zu zeigen, wie wir sind – mit allen Kurven und Kanten.

Wir entdecken dann, dass so viel mehr zu uns gehört, als wir ursprünglich dachten. Hören auf unsere Schatten zu ignorieren und zu verstecken. Fühlen uns wieder vollständig und weniger abgetrennt und allein. Finden zu uns und heilen von innen nach außen.

Verbinde dich mit dir selbst

Um also überhaupt authentisch sein und deine wahren Gefühle zeigen zu können, musst du dich erst einmal selbst kennenlernen. „Wer bin ich?“ ist aber nicht die einfachste Frage. Aber mit Zeit und einem Herzen voller Mut, wirst du herausfinden, wer du wirklich bist.

Überlege dir erst Mal:

  • Bist du alleine, die selbe Person, wie in Gesellschaft?
  • Welche Unterschiede gibt es zwischen diesen “zwei Personen” in dir?
  • Wann bist du glücklicher? Wann eher angestrengt?
  • Was glaubst du über die Welt?
  • Nach welchen gesellschaftlichen Konzepten lebst du? 
  • Welche davon möchtest du auch weiterhin unterstützen und welche nicht? 
  • Wofür stehst du im Leben ein? 
  • Wofür willst du vielleicht nicht mehr stehen?
  • In welchen Lebensbereichen hast du das Gefühl schon authentisch zu sein?

Nimm dir für die Beantwortung der Fragen ruhig etwas Zeit. Schreib dir die Antworten unbedingt auf. Damit schaffst du es zum Einen, viel leichter dein Unterbewusstsein  zu erreichen und zum Anderen, kannst du sie dir dann jederzeit wieder ansehen und weiter daran arbeiten.

Hast du alles beisammen, schreibe das, wofür du wirklich stehst und was dich wirklich ausmacht auf einen weiteren Zettel und hänge ihn dort auf, wo du ihn jeden Tag siehst.

Authentisch sein ist Übungssache

Jetzt fragst du dich sicher: „Ok jetzt kenne ich mich, aber wie schaffe ich es jetzt im Alltag immer ich selbst zu sein?“ 

Die alten Verhaltensmuster zu durchbrechen wird nicht einfach, aber du hast schon den ersten Schritt gemacht. Der Rest ist “einfach” Übung. Fange mit Situationen und Menschen an, bei denen es dir leichter fällt, deine Gefühle zu zeigen. Und wenn du sie in bestimmten Momenten nicht dem Außen zeigen magst, versuche zumindest sie selbst wahrzunehmen und nicht zu unterdrücken – das ist schon Gold wert.

Wenn du es geschafft hast, in deinem vertrauten Umfeld an Menschen immer authentischer zu sein, wird es dir leichter fallen auch in ungewohnten Situationen oder mit fremden Menschen, dein wahres Ich zum Ausdruck zu bringen. 

Du spürst dann auch immer öfter, wenn du gegen deine eigenen Prinzipien und deine persönliche Wahrheit lebst. Du spürst, dass es sich nicht mehr richtig anfühlt und kannst, viel schneller justieren und wieder zu dir und deiner wahren Essenz zurück kommen. 

Ich kann dir auch empfehlen abends noch mal zu reflektieren:

  • Wann warst du heute ehrlich im Umgang mit deinen Gefühlen?
  • Wo warst du vielleicht nicht authentisch
  • Wonach ist dir gerade
  • Was brauchst du eigentlich wirklich?

Und keine Sorge du bist nicht alleine, in der #femaleasfuck –Facebookgruppe findest du viele tolle Frauen, mit denen du dich austauschen kannst. 

Als Unterstützung möchte ich dir auch mein ebook „Emotional frei als Frau“ ans Herz legen.

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