Angst vor der Selbstständigkeit

Die Angst vor der Selbstständigkeit ist oft der größte Feind von Frauen, die mit ihrem Soulbusiness die Welt verändern wollen. In diesem Artikel erfährst du, wie du sie transformieren kannst. 

Ganz oft bekomme ich dir Frage gestellt: Jessy, wie wird man Selbstständig? Oder: Wie hast du es geschafft von deinem Business so gut zu leben?

Heute möchte ich mit dir tiefer einsteigen und dir meine Geschichte erzählen. Denn ganz ehrlich die Frage: 
→ Wie mache ich mich selbstständig, ist die Falsche #truthbomb

 

Eigentlich passt doch alles…

Wahrscheinlich hast du auch eine große Vision, einen Traum, eine Sache für die dein Herz schlägt. Vielleicht geht es dir auch so wie mir damals, als ich vor über 2 Jahren entschied, dass es da noch mehr für mich geben muss, als meinen 9-5 Job als Business Development Manager in einer Digitalagentur.

Der Traum etwas in der Welt zu verändern und sich selbst ein anderes Leben zu ermöglichen, war meine absolute Erfüllung.

Ich wollte nicht mehr 60h für jemanden arbeiten, bei dem ich meine Kreativität und all meine Fähigkeiten als Projektor (du kennst dein Human Design noch nicht? Hier kannst du herausfinden wer du wirklich bist) nicht einsetzen konnte.

Aber ganz ehrlich, bei dem Gedanken selbstständig zu werden, wurde mir dezent schlecht. Ehrlich gesagt, kotzübel. Vor Angst. Angst vor der Selbstständigkeit.

Jedes Mal wenn dieser Gedanke kam, schob ich ihn zur Seite, denn dieses Gefühl in meiner Brust, der Hals der sich vor Angst zuzog, das war ein Gefühl, dass ich einfach nicht aushalten konnte.

Also machte ich einfach weiter. Ich stieg wieder ins Hamsterrad ein und hoffte einfach, dass sich meine innere Stimme, meine innere Rebellin, nie wieder melden würde. Und ich einfach so tun könnte, als wenn dieser Gedanke von einem selbstbestimmten Leben nicht existierte.

→  Meine innere Rebellin hatte da aber andere Pläne.

 

Bullshit FM auf voller Lautstärke

Es vergingen Monate, in denen ich immer wieder daran dachte wie es wohl wäre, als Soulpreneurin selbstständig zu sein. Als Frau selbstständig zu sein. Etwas zu tun, was der Welt hilft und es mir ermöglicht frei und selbstbestimmt zu leben (bei der Vorstellung keinen Wecker zu brauchen, ging mir jedes mal das Herz auf)

Und dann kamen die inneren Stimmen die auf mich einredeten:

  • →  Du und selbstständig? Für wen hältst du dich?

  • →  Damit kannst du eh kein Geld verdienen!

  • →  Was wenn du scheiterst und du dich zum Depp machst?

  • →  SICHERHEIT! Du kannst doch nicht deinen gut bezahlten Job aufgeben!

  • →  Was meinst du, was wohl deine Familie und deine Freunde dazu sagen?

  • → Du bist nicht gut genug!

#bullshitfm vom allerfeinsten auf meiner eigenen Frequenz.

 

Wenn der Körper Signale schickt

Diese Stimmen in meinem Kopf machten mir das Leben für Monate zur Hölle. Ich hatte so große Angst vor der Selbstständigkeit, dass ich irgendwann anfing, diesen Traum immer weiter nach hinten zu schieben. In meinen inneren, dunklen Keller, in den all die Träume und Erinnerungen hinkommen, die ich selbst nicht mehr sehen wollte.

Das funktionierte ganz gut… bis mir mein Körper super deutliche Zeichen schickte…

Unser Körper hat ja leider noch keine Möglichkeit via WhatsApp mit uns zu kommunizieren – also schickt er lieber Krankheitsbilder, die wir meistens einfach ignorieren. Also muss er uns eine weitere Nachricht schicken, die dann meistens nicht mehr so leicht zu ignorieren ist.

Bei mir waren es zwei beinahe Burnouts, Haarausfall und eine Blase die verrückt gespielt hat.

Als ich eines Tages bei einem Kunden war um einen Millionen Deal zu closen (so sagt man das in der Sales-Welt ;)), geschah es dann.

Meine Blase schickte mir das schlimmste, peinlichste und gleichzeitig beste Zeichen, dass ich gebraucht habe, um meine Angst endgültig zu überwinden: 

→  Ich machte mir in die Hosen, während ich da mit Männern einen riesen Deal abschloss.

Die Geschichte hat mich zuerst so traumatisiert, dass ich mich eine Woche vor Scham zu Hause versteckt habe.

In dieser Zeit wurde mir aber klar: Hier läuft etwas absolut falsch! Ich muss, ich will etwas verändern. So geht es einfach nicht weiter.

 

The Time Is Now

Von da an begann ich, mich intensiv mit meiner Angst vor der Selbstständigkeit auseinanderzusetzen. Ich ging regelmäßig in den Austausch mit ihr und erfuhr, was hier wirklich Sache war.

Wie das genau geht, erfährst du in meinen Tipps, am Ende.

Und dann wachte ich eines morgens auf, am 15.05. und wusste, heute könntest du kündigen und du wärst zu deinem Geburtstag am 30.07. endlich frei.

Und genau das tat ich. Ich sprang. Ich sprang von dem Turm meiner Angst und war überrascht. Ich dachte mir, dass ich mich sicherlich super mies fühlen würde, dass die Angst noch größer werden würde, wenn ich wirklich springe.

Aber genau das Gegenteil war der Fall. Ich war so erleichtert. Ich fühlte mich frei, weil ich wusste, dass ich für mich und meine Werte und Träume eingestanden war.

→  In diesem Moment wurde mir klar, oft ist es die Angst vor der Angst, die uns wirklich abhält zu springen.

Mittlerweile arbeite ich mit meinem Rebellinnen genau an diesen inneren Themen. Ich helfe ihnen dabei zu springen und alte Ängste und Überzeugungen loszulassen. Dazu nutze ich meine Coaching Ausbildung, Human Design, die Astrologie und meine Projektor-Superpower, alles sofort erkennen zu können.

 

Meine 3 Tipps um die Angst vor der Selbstständigkeit loszulassen

Weil ich weiß, dass es für die meisten Rebellinnen eben die inneren Themen sind, die sie davon abhalten zu springen und sich mutig auf ihre Mission einzulassen, möchte ich heute 3 Tipps mit dir teilen, die dir helfen werden deine Angst vor der Selbstständigkeit zu transformieren.

Tipp 1: Im Austausch mit deiner Angst

→  Dafür brauchst du ca. 15 Minuten Zeit, eine kuschelige Umgebung und etwas zum schreiben.

Schließe deine Augen und entspann dich. Lass alle Gedanken, ähnlich wie in einer Meditation vorüberziehen und verbinde dich mit deiner Atmung. Nach 2-3 Minuten kannst du dir dann anfangen vorzustellen, wie du auf einem hohen Berg sitzt und dort vollkommen in Frieden mit dir und der Welt bist.

Nach einigen stillen Momenten auf dem Berg, kannst du dir dann vorstellen, wie deine Angst als Gestalt (das kann alles sein) auf dich zukommt. Sie setzt sich neben dich, und nun ist es an der Zeit deiner Angst ein paar Fragen zu stellen:

  • →  Wozu bist du hier?

  • →  Wovor möchtest du mich beschützen?

  • →  Was brauchst du um geheilt zu werden?


Nachdem du Antworten auf deine Fragen bekommen hast, ist es an der Zeit für meinen Tipp No. 2

Tipp 2: Schreibe alles auf

Nachdem deine Angst dir diese wundervollen Antworten gegeben hat, ist es an der Zeit alles aufzuschreiben, was dich wirklich in Angst und Schrecken versetzt. Egal wie klein oder groß die Angst ist, notier dir alles was dir dazu einfällt.

Das kann so etwas sein wie:

  • →  Ich habe Angst davor zu scheitern

  • →  Ich habe Angst kein Geld zu verdienen

  • →  Ich habe Angst, dass mich niemand in meinem Umfeld versteht

  • → Ich habe Angst, dass ich es nicht alleine schaffe


Nachdem du alles notiert hast, ist es an der Zeit für Tipp Nummer 3.

Tipp 3: Die Angst vor der Angst

Oft ist es unsere Angst vor der Angst, die dafür sorgt, dass wir uns selbst blockieren. Uns sabotieren und nicht in die Umsetzung kommen.

Deshalb ist es so wichtig, dass du dir jetzt für alle Punkte die du dir in Tipp Nummer 2 notiert hast, Lösungen findest. 

→  Was brauche ich damit ich mich sicher fühle?
→  Was könnte eine Lösung für die Angst sein, dass ich es nicht alleine schaffe?

Dir wird hier sicherlich klar werden, dass fast alle Ängste extrem schnell aufgelöst werden können, wenn wir uns daran erinnern, dass wir keine Opfer sind, sondern machtvolle Wesen.

Nachdem du alle Lösungen für deine Ängste notiert hast, frag dich abschließend:

→  Was kann ein erster Schritt in die richtige Richtung sein?
→ Was kann ich jetzt tun, um weiter zu machen?

Just Do it

Dieser Werbeslogan ist ja eigentlich etwas ausgelutscht, aber jetzt passt er wie die Faust aufs Auge. Oft ist es der erste Schritt, der die größte Herausforderung für uns darstellt. Egal wie dein erster Schritt aussieht, um dein Soulbusiness zu starten, mach ihn.

Damit du noch mehr innere Sicherheit aufbauen kannst, habe ich den CONFIDENCE CODE entwickelt. Meine kostenloses Training, dass dir mit einem Workbook, einer Walking Meditation und einem Video Tutorial, dabei helfen wird, dein inneres Fundament zu stärken.

 

 

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